Krebskranker Hund – gibt es eine Alternative bei Amputation

Zahlreiche Patientenbesitzer haben schon genug damit zu tun, die Diagnose Krebs bei ihrem Hund zu verstehen und zu verarbeiten. Und dann wird oft auch noch vom behandelnden Tierarzt als einzige und grundsätzliche Therapiemaßnahme bei verschiedenen Tumorveränderungen zu einer Amputation der Gliedmaße geraten. Damit soll dann der Tumor entfernt werden, seine weitere Ausbreitung gestoppt oder eine Metastasierung verhindert werden.

Für viele Tierbesitzer ist der Gedanke einer Amputation einer Gliedmaße wegen Krebs bei ihrem geliebten Tier nicht oder nur schwer vorstellbar. Zuweilen sind es Tumoren der Haut oder Muskulatur, aber auch Krebsveränderungen, die in die Gelenkkapsel hineinreichen. Dennoch erhoffen sich die Besitzer eine Alternative zur Amputation für ihren Hund bei der Tumorerkrankung.

Wir haben schon eine große Anzahl an Patienten(Besitzern) in dieser Situation beraten und konnten eine immunologische Behandlung (dendritische Zelltherapie) vorschlagen und anschließend durchführen. Häufig reicht es, wenn sich unter dieser Alternativbehandlung der Tumor verkleinert. Dadurch lassen die Wirkungen und Nebenwirkungen der Krebserkrankung allmählich nach. Schmerzen und Schmerzäußerungen des Hundes verringern sich und damit kann der Einsatz von Schmerzmitteln häufig verringert werden. Bewegungseinschränkungen sowie Lahmheiten gehen bei den Hunden deutlich zurück.