Fallbeispiel – Liposarkom, ein schwer zu behandelnder Tumor

  • Patient: Satchmo
  • Tierart: Hund
  • Rasse: Australian Shepherd, männlich, 7 Jahre alt
  • Diagnose: Liposarkom im linken Oberarm

Auswirkung eines Liposarkoms

Hunde, die an Liposarkomen erkranken, fallen häufig aufgrund der schwerwiegenden Gesundheitsstörungen durch starke Schmerzen auf. Die Liposarkome haben die Eigenschaft, dass sie in das umliegende Gewebe, also die Muskeln, aber auch Blutgefäße und Nerven infiltrieren und damit die Funktion im Organ stören. Normalerweise ist eine vollständige chirurgische Entfernung des Tumors nicht möglich. Deshalb kommt es zum Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv).

Vorbehandlungen / OP

Satchmo hatte ein Liposarkom im linken Oberarm. Es strahlte bis in den Brachialisnerv aus, also das große Nervengeflecht im Achselbereich. Dies wurde bei einer Computertomographie im August 2014 festgestellt. Satchmo war auf dem Bein hochgradig lahm und erhielt starke Schmerzmittel. Im Oktober 2014 wurde bestmöglich das Tumorgewebe abgetragen.

Hier sehen Sie in dem folgenden Video, wie Satchmo vor der Operation stark lahmt.

Behandlung mit dendritischen Zellen

Es folgte ein Behandlungszyklus von drei Applikationen mit der dendritischen Zelltherapie von Oktober bis Dezember 2014. Typisch war dabei, dass im Anschluss an die zweite Behandlung Tumorgewebe (verflüssigtes Fettgewebe) regelrecht durch die Haut abfloss (siehe Foto).

Diese Veränderungen wurden einfach mehrfach täglich gereinigt und heilten vor der dritten Behandlung spontan ab.

Die Gabe von Schmerzmitteln konnte Stück für Stück zurückgefahren werden.

Bei einer präventiven immunologischen Nachbehandlung mit dendritischen Zellen im Mai 2015 erhielt Satchmo kein Schmerzmittel mehr und lief lahmfrei.