Kehlkopfkrebs beim Hund

Kehlkopfkrebs ist eine sehr gefährliche Krebsart, die bei Hunden jedoch nur selten auftritt. Da Kehlkopfkrebs äußerst aggressiv ist, sollten die Symptome so schnell wie möglich erkannt, die Diagnose gestellt und eine entsprechende Behandlung in die Wege geleitet werden.

Vorkommen

Bisher ist noch nicht klar, aus welchem Grund Kehlkopfkrebs beim Hund entsteht. Anders als beim Menschen wird der Krebs nicht durch Faktoren wie zum Beispiel das Rauchen gefördert. Auch Rassendispositionen sind bisher nicht erkannt.

Symptome

Die Symptome von Kehlkopfkrebs sind teils spezifisch, teils unspezifisch. Das Problem bei der Erkrankung am Kehlkopf ist, dass selbst spezifische Symptome auch anderen Krankheiten zugeordnet werden können. Dennoch ist es ratsam, auf die folgenden Symptome zu achten und im Zweifel einen Tierarzt aufzusuchen.
Zu den häufigsten Symptomen gehören Aufstoßen und Schmerzen beim Schlucken. Letzteres macht sich anfangs durch eine vermeintliche Appetitlosigkeit bemerkbar, da viele Hunde das Futter verweigern. Dadurch kann es wiederum zu einem starken Gewichtsverlust kommen, der den Körper des Hundes noch zusätzlich schwächt.

Verhaltensveränderungen

Einige Besitzer von Hunden, die an Kehlkopfkrebs erkrankt sind, haben Verhaltensveränderungen bei ihrem Tier bemerkt. Diese entspringen aber in der Regel keiner Veränderung des Wesens. Viele Hunde leiden unter großen Schmerzen bei Berührungen und äußern dies über Schnappen, Knurren oder Bellen.

Diagnose

Bildgebende Verfahren können dem Tierarzt Aufschluss darüber geben, ob in der Kehle Umfangsvermehrungen entstanden sind. Ob es sich um Kehlkopfkrebs handelt oder nicht, kann jedoch nur durch eine Biopsie festgestellt werden. Diese wird unter Narkose durchgeführt, da eine Entnahme von Gewebeproben in wachem Zustand nicht möglich ist. Die Gewebeproben werden anschließend untersucht.

Behandlung

Eine komplette chirurgische Entfernung des Krebs am Kehlkopf ist in den meisten Fällen nicht möglich. Um den Tumor nachhaltig zu bekämpfen, werden dann Behandlungsmethoden wie die Chemotherapie eingesetzt. In Kombination dazu können immunologische Therapien wie die dendritische Zelltherapie durchgeführt werden. Die Immuntherapie von PetBioCell hat das Ziel, das Immunsystem des Hundes wieder aufzubauen und zum eigenständigen Kampf gegen die Krebszellen anzuregen. Darüber hinaus kann durch die Therapie mit den dendritischen Zellen die Lebensqualität gesteigert und die Lebenserwartung erhöht werden. Außerdem kann die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass der bösartige Tumor zurückkehrt (Rezidiv).

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