Malignes Melanom in der Maulhöhle des Hundes

Für bösartige Tumoren, wie zum Beispiel das maligne Melanom, stellt die Maulhöhle einen gut versteckten Ort dar. Die Wahrscheinlichkeit, dass das maligne Melanom in der Maulhöhle vorkommt ist relativ hoch. In der Regel wächst das maligne Melanom ist sehr invasiv und würde sich in der Maulhöhle des Hundes schnell ausbreiten, was sehr gefährlich ist.

Symptome beim Hund mit  malignem Melanom in der Maulhöhle

Am Kiefer des Hundes könnten Schwellungen auftreten, die oft asymmetrisch sind. Am Zahnfleisch, Gaumen oder Rachen würde man eine Umfangsvermehrung beobachten. Nicht selten sind auch Blutungen in der Mundhöhle oder die starke Bildung des Speichels. Die Zähne könnten auch zusätzlich ausfallen und so zu einer verschlechterten oder veränderten Futteraufnahme führen. Folglich würde man eine Abmagerung des Hundes beobachten.

Symptome für das maligne Melanom im Maul bei Hunden können sein:

  • Mundgeruch
  • Zahnfleischbluten
  • Veränderte Futteraufnahme
  • Vermehrtes Hecheln

Diagnose eines malignen Melanoms in der Maulhöhle beim Hund

Sinnvoll ist es bei einer verdächtigen Veränderung des Gewebes der Maulhöhle, eine Biopsie (Gewebeentnahme) durchzuführen. Dann folgt die mikroskopische Untersuchung des Gewebes durch einen Pathologen, der die Art der Bösartigkeit des Melanoms beurteilt. Das maligne Melanom sollte früh genug diagnostiziert werden, da es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Somit ist die Prognose viel günstiger. In 90% der Fälle entdeckt man Mundhöhlentumore erst in einem sehr späten Stadium. Dieses erschwert das vollständige Entfernen des Tumors und ist meistens nicht mehr möglich.

Bei der Diagnose des malignen Melanoms in der Maulhöhle sind folgende Schritte wichtig:

  1. Biopsie: Die Entnahme einer Gewebeprobe verschafft Sicherheit, ob es sich tatsächlich um ein Melanom handelt oder nicht.
  2. Lymphknoten: Die lokalen (mandibulären) Lymphknoten sollten untersucht werden. Sind diese geschwollen sollte dort auf jeden Fall auch eine Gewebeprobe entnommen werden um zu untersuchen, ob sich dort schon metastasierende Zellen des Melanoms befinden.
  3. Röntgenbild: Mit einem Röntgenbild kann die Lunge auf bereits vorhandene Metastasen untersucht werden.

 

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Behandlung des malignen Melanoms in der Maulhöhle beim Hund

Beim malignen Melanom in der Maulhöhle wird häufig eine Kombination von chirurgischer und medikamentöser Behandlung empfohlen. Auf Grund des invasiven Wachstums des Melanoms in der Maulhöhle des Hundes, ist es für den Operateur sehr kompliziert das gesunde Mundgewebe und die umliegende Strukturen, wie Nase und Auge des Hundes nicht zu beschädigen. Die Strahlentherapie (hochenergetische Röntgenstrahlen) zeigt je nach Tumorart eine gute Wirkung mit einer zusätzlichen chirurgischen Behandlung. Eine neue Form der Behandlung ist die Immuntherapie, wie zum Beispiel die Behandlung mit den dendritischen Zellen, die das Immunsystem des Hundes verstärken und das Tumorwachstum hemmen. Eine erneute Bildung des Melanoms in der Mundhöhle nach der Entfernung könnte somit auch unterbunden werden.

Bislang hat sich die Behandlung des Melanoms mit Chemotherapie als nicht sehr vorteilhaft herausgestellt.

Bei der Behandlung des Melanoms in der Maulhöhle beim Hund können folgende unterschiedliche Vorgehensweisen beschrieben werden:

  1. Wenn das Melanom vollständig entfernt werden kann, der Lymphknoten noch nicht betroffen ist und es keine Metastasen gibt:
    Dies ist die beste Situation. Eine Nachbehandlung ist nicht zwingend erforderlich, kann aber überlegt werden weil Melanome schon ab einer geringen Größe anfangen zu streuen (auch wenn noch keine Melanomzellen im Lymphknoten nachweisbar sind).
    1. Bestrahlung: Ist beim Melanom nach vollständiger Entfernung nicht unbedingt notwendig da sie nur lokal wirkt und keinen Einfluss auf die mögliche Metastasierung hat.
    2. Dendritische Zelltherapie: Die dendritische Zelltherapie kann helfen, das Risiko einer Metastasierung des Melanoms zu reduzieren. Durch die Aktivierung des Immunsystems, können im Körper verbliebene Melanomzellen angegriffen werden.
  2. Wenn das Melanom vollständig entfernt werden kann, der Lymphknoten aber schon betroffen ist, es aber noch keine Metastasen gibt:
    In dieser Situation würde man empfehlen, die lokalen betroffenen Lymphknoten auch zu entfernen um möglichst viele Melanomzellen aus dem Körper zu bekommen. Eine Nachbehandlung ist sinnvoll.
    1. Bestrahlung: Wirkt wieder nur lokal und ist nicht notwendig nach der vollständigen Entfernung des Melanoms da sie nur lokal wirkt und keinen Einfluss auf die Bildung von Metastasen hat.
    2. Dendritische Zelltherapie: Auch in dieser Situation in der schon ein metastasierender Prozess beobachtet werden kann ist es möglich, mit der dendritischen Zelltherapie eine Reduktion der Wahrscheinlichkeit, dass wirklich eine Metastase entsteht zu reduzieren. Wichtig ist, dass zeitnah nach der Diagnose und der OP mit der Behandlung begonnen wird.
  3. Wenn das Melanom nicht vollständig entfernt werden kann, es aber noch keine Metastasen gibt, besteht ein sehr großes Risiko, dass das Melanom schnell wieder wächst. Eine Nachbehandlung ist stark empfohlen.
    1. Bestrahlung: Durch die örtliche Bestrahlung des Tumorgewebes ist es möglich, dass die dort verbliebenen Zellen zerstört werden können. Eine Metastasierung ist aber möglich weil die Bestrahlung nur lokal wirkt.
    2. Dendritische Zelltherapie: Dadurch, dass die dendritische Zelltherapie das Immunsystem insgesamt anspricht und nicht nur lokal wirkt kann sie zusätzlich zur Bestrahlung helfen, nicht nur die Melanomzellen vor Ort sondern auch möglicherweise metastasierende Melanomzellen zu bekämpfen.
  4. Wenn das Melanom nicht vollständig entfernt werden kann und es Metastasen gibt, ist die schwierigste Situation eingetreten. In dieser Situation sollte überlegt werden, ob die Lebensqualität des Patienten noch ausreicht um überhaupt eine weitere Behandlung zu machen.
    1. Bestrahlung: Da es schon Metastasen gibt, wird häufig nicht mehr empfohlen, eine Bestrahlung zu machen. Die Bestrahlung wirkt nur lokal und hat keinen Einfluss auf die metastasierenden Zellen.
    2. Dendritische Zelltherapie: In dieser schwierigen Situation muss überlegt werden, wie die Lebensqualität des Patienten stabilisiert und erhalten bleiben kann. Die dendritische Zelltherapie unterstützt das Immunsystem und hat damit einen positiven Effekt auf die Lebensqualität des Hundes.

Sie sind sich unsicher, in welcher Situation sich Ihr Hund befindet oder haben Fragen zur Vorgehensweise? Dann sprechen Sie die Experten von PetBioCell direkt an. Gemeinsam können wir überlegen, welche Behandlungsmethoden für Ihren Hund beim Melanom in der Mundhöhle in Frage kommen.

Prognose bei einem malignen Melanom in der Mundhöhle

Je früher man das Melanom entdeckt, umso günstiger ist die vollständige Tumorentfernung ohne Gefahr eines Wiederauftretens. An der ersten Stelle einer Tumorbehandlung steht, dass der Hund eine verlängerte Lebenserwartung und eine gute Lebensqualität erreicht.