Augentumor bei Ihrem Hund

Ein Augentumor kann sich beim Hund am und im Auge bilden. Ohne einen Besuch beim Tierarzt lässt sich jedoch nichts über dessen Gut- oder Bösartigkeit sagen. Es gibt unterschiedlich Arten von Tumoren, die am oder im Auge entstehen können.

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Tumorarten am Auge beim Hund

Zu den häufigsten Tumoren am Auge bei Hunden gehören das Basaliom, Karzinom, Hämangiom, Melanom, Retinoblastom und das Sarkom. Je nach Tumorart wird schnelles Handeln zu einem entscheidenden Faktor bei der Behandlung Ihres Hundes.

Das Basaliom beispielsweise kommt am Augenlid vor und ist ein sogenannter semimaligner Tumor. Es breitet sich zwar nicht auf das umliegende Gewebe aus, kann aber das lokale Gewebe stark beschädigen oder sogar zerstören.

Das Karzinom ist immer bösartig. Am Auge befindet es sich am häufigsten an den Lidern oder an der Bindehaut. Ein Hämangiom wiederum ist stets gutartig. Die kleinen Tumore aus Blutschwämmchen können an den Lidern, der Bindehaut und der Netzhaut vorkommen. Melanome am Auge bei Hunden sind bösartige Wucherungen von Pigmentzellen. Lokalisiert werden kann das Melanom an der Bindehaut und in der Aderhaut. Auch die Lidhaut kann von dem bösartigen Augentumor betroffen sein.

Als häufigster bösartiger Augentumor bei Hunden im Welpenalter tritt das Retinoblastom auf. Dieses entsteht in der Netzhaut. Das spezifischste Symptom ist die helle Veränderung der Pupille, die immer wieder auftritt.

Sarkome sind ebenfalls bösartige Augentumore. Diese finden sich in dem Bindegewebe und anderem Stützgewebe wieder.

Die Symptome die bei Ihrem Hund auftreten können, unterscheiden sich je nach Tumorart.

Außerdem kann es sein, dass der Tumor an den Augen Ihres Hundes sich aus Metastasen heraus gebildet hat. Das heißt, dass Tumorzellen, die sich an anderen Organen im Körper des Hundes befinden, gestreut haben.

Diagnose des Augentumors beim Hund

Eine finale Diagnose kann nur von Ihrem Tierarzt oder in der Tierklinik gestellt werden. Dafür wird eine Probe des betroffenen Gewebes entnommen und (mikroskopisch) untersucht. Häufig wird auch ein Röntgenbild oder ein Ultraschallbild gemacht um das Ausmaß des Tumors festzustellen.

Behandlung des Augentumors beim Hund

Wenn möglich sollte der Augentumor bei Ihrem Hund durch eine OP entfernt werden. Diese operative Entfernung ebnet den Weg für weitere Behandlungsmaßnahmen. Je nach Lokalisation des Tumors ist eine Entfernung in einigen Fällen nicht komplett oder gar nicht möglich. Denkbare Schritte für die Hunde sind dann zum Beispiel eine Strahlentherapie oder eine Chemotherapie. Auch die dendritische Zelltherapie, eine Immuntherapie die den Körper Ihres Hundes nachhaltig stärkt, kommt als Behandlungsmöglichkeit infrage.

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