Knochentumor beim Hund

Der Knochentumor (Osteosarkom) zählt zu den häufigsten Tumorarten bei Hunden. Der bösartige Tumor zeichnet sich durch sein besonders aggressives Wachstum und die Neigung zur Bildung von Metastasen aus.

“Ablaufplan

Ursachen

Wieso ein einzelner Hund an einem Knochentumor erkrankt, kann nicht mit Gewissheit gesagt werden. Es gibt jedoch Risikofaktoren, die diese Tumorerkrankung begünstigen. Dazu gehören zum Beispiel Größe und Gewicht der Hunde. Groß- und Riesenrassen sind deutlich häufiger betroffen als andere Hunde. Auch die frühe Kastration der Tiere scheint ein höheres Risiko für einen Knochentumor darzustellen. Des Weiteren sind Rüden 1,5 Mal so häufig betroffen wie weibliche Tiere.

Symptome

Zu den auffälligsten Symptomen bei einem Knochentumor gehören Lahmheit, Schmerzen der betroffenen Körperregionen und Schwellungen. Als erstes Anzeichen fällt dabei in der Regel eine Schonhaltung des betroffenen Beines auf, die der Hund einnimmt.

Im weiteren Verlauf von Tumoren am Knochen kann es zu weiteren (eher unspezifischen) Symptomen kommen. Dazu gehören beispielsweise Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und eine allgemeine körperliche Schwäche. In einigen Fällen kann es sogar zu sporadischen Knochenbrüchen kommen.

Diagnose

Eine finale Diagnose bei Ihrem Hund kann nur durch den Tierarzt und einen Spezialisten erfolgen. Den ersten Schritt in Richtung Diagnose machen die Symptome. Diese können je nach Ausprägung auf einen Knochentumor hinweisen. Dann wird der Hund mithilfe bildgebender Verfahren wie Röntgenaufnahmen und einem CT untersucht. Völlige Gewissheit gibt eine Biopsie (die Entnahme von Zellen aus dem betroffenen Gewebe zur mikroskopischen Untersuchung).

Rund 80% aller Knochentumore bei Hunden stellen sich bei der Untersuchung als bösartig heraus (Osteosarkom). Ungefähr 20% der Tumore haben bei der Diagnose schon Metastasen gebildet, also sich auf umliegendes Gewebe und andere Organe ausgebreitet.

Behandlung

Die Therapie der Wahl ist am Anfang die Operation. Im Zuge der OP wird bei einer Vielzahl der Hunde das betroffene Bein ganz amputiert.

Neben der operativen Behandlung wird häufig zeitgleich oder danach auch eine Chemotherapie durchgeführt, um den Tumor (beziehungsweise Krebs) noch weiter zu bekämpfen. Auch die dendritische Zelltherapie kann als komplementäre Behandlungsmethode hinzugezogen werden. Durch die schonende Immuntherapie von PetBioCell kann die Lebensqualität Ihres Hundes verbessert und die Lebenserwartung erhöht werden. Außerdem kann die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs, also des Wiederauftretens des Tumors verringert werden.

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