Maulhöhlentumor beim Hund

Ein Maulhöhlentumor ist bei einem Hund leider keine Seltenheit. Es ist die viert häufigste Tumorerkrankung bei Hunden. Problematisch ist zudem, dass Tumore der Mauhöhle meist erst spät, also in einem späten Stadium entdecket werden. Dadurch fällt die Prognose bei einem Maulhöhlentumor beim Hund häufig negativ aus.

Vorkommen

Unter einem Maulhöhlentumor beim Hund wird eine Umfangsvermehrung im Mund verstanden. Die reine Klassifizierung gibt noch keine Information über die Gut- oder Bösartigkeit des Tumors. Darüber hinaus können verschiedene Tumor-Typen in der Maulhöhle auftreten. Darunter befindet sich zum Beispiel das maligne Melanom, der häufigste bösartige Maulhöhlentumor beim Hund. Außerdem kommen das Plattenepithelkarzinom und das Fibrosarkom häufig vor. Rund 50% der Tumorerkrankung i Maul sind bösartig.

Symptome

Leider sind die Symptome für Hundebesitzer oft schwer zu erkennen. Spezifisch sind Schwellungen und chronische Entzündungen im Mundraum. Auch lockere Zähne oder eine Deformation können vorkommen. Häufig werden diese Anzeichen aber mit einer anderen Krankheit, beispielsweise Parodontitis verwechselt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Hunde sich weigern, sich in den Mund schauen zu lassen. Außerdem ist der Tumorbefall häufig versteckt, sodass die Diagnose leider oft erst in einem späten Stadium gestellt wird. Umso wichtiger ist es, dass Hundebesitzer auf unspezifische Symptome wie Appetitlosigkeit, Beschwerden beim Fressen und Wesensveränderungen achten. Auch eine regelmäßige Kontrolle des Mundraums sollte im Rahmen der Vorsorge durchgeführt werden.

Diagnose

Einen Mundhöhlentumor beim Hund kann nur durch den Tierarzt diagnostiziert werden. Im ersten Schritt entsteht durch die genannten optischen Veränderungen ein Verdachtsmoment. Finalen Aufschluss kann nur eine Gewebeprobe, die in der Regel unter Narkose entnommen wird, geben. Dadurch wird auch die Tumorart bestimmt, welche Einfluss auf die Therapie nimmt.

Behandlung

Ebenso wie bei bösartigen wird auch bei gutartigen Tumoren zunächst versucht, das betroffene Gewebe zu entfernen. Dazu ist eine Operation nötig. Leider ist dies nicht immer möglich, da das Stadium, die Lokalisation und auch der Zustand des Hundes den Eingriff erschweren oder sogar unmöglich machen können. In diesem Fall verschlechtert sich die Prognose für den Patienten. Dennoch sollte eine Therapie ergriffen werden. Hier kann die dendritische Zelltherapie von PetBioCell zum Einsatz kommen. Die schonende Immuntherapie kann das Immunsystem stärken und die Lebensqualität des Tieres trotz Tumors verbessern. Auch die Lebenserwartung kann gesteigert werden.
Die dendritische Zelltherapie kann auch nach einem erfolgreichen operativen Eingriff durchgeführt werden. Die Kombination mit einer Chemo- oder Strahlentherapie ist möglich.

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