Scheidentumor beim Hund

Ein Scheidentumor ist beim Hund meistens gutartig. Bösartige Wucherungen (Krebs) sind verhältnismäßig selten. Die Anzeichen für einen Scheidentumor beim Hund sind leider meist nicht eindeutig. Nach dem Bemerken von möglichen Symptomen für einen Tumor an der Scham sollte unbedingt der Tierarzt hinzugezogen werden.

Vorkommen

An der Vulva gibt es beim Hund neben Scheidentumoren noch andere Erkrankungen die auftreten können. So sind Polypen, Pusteln und Warzen möglich und für den Besitzer mitunter nicht von tumorösem Gewebe zu unterscheiden. Insbesondere bei nicht kastrierten Hündinnen sollte deshalb eine regelmäßige Kontrolle stattfinden – bei diesen fällt ein Scheidentumor am häufigsten auf. Glücklicherweise sind die Tumore meist gutartig. Dennoch sollte bei Anzeichen sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann Ihnen nicht nur die wichtigsten Fragen beantworten, sondern Ihren Hund bei Verdacht auf Krebs (zum Beispiel auf ein Karzinom oder Fibrosarkom) zu einem Spezialisten in die Tierklinik überweisen.

Symptome

Typisch für einen Scheidentumor beim Hund sind Warnzeichen, die einer Blasenentzündung ähneln. So kann der Urinabsatz eingeschränkt sein. Außerdem kann blutiger oder eitriger Ausfluss entstehen. Bei der Kontrolle fallen Besitzer und Experten zudem meist Deformationen in der Scham auf, sodass eine vorläufige Diagnose meist schnell gestellt werden kann.

Behandlung

Leider ist für den Tierarzt häufig nur eine Verdachtsdiagnose möglich. In der Regel kann erst ein Pathologe endgültig feststellen ob es sich um eine Wucherung handelt, und wenn ja, um welche. Stellt sich heraus, dass es sich um einen Tumor handelt, sollte dieser entfernt werden. Insbesondere bei Krebszellen sollte das gesamte Gewebe herausoperiert werden, damit er nicht streuen (Metastasen bilden) kann. Im Anschluss werden meist weitere Maßnahmen ergriffen, um ein erneutes Auftreten (Rezidiv) zu vermeiden. So kann unter anderem eine Immuntherapie helfen und gleichzeitig die Prognose erheblich verbessern.

Dendritische Zelltherapie

Insbesondere bei bösartigen Scheidentumoren beim Hund, sollte nach der Entfernung des Tumors eine weitere Therapie eingeleitet werden. Die dendritische Zellentherapie eignet sich sehr gut für die Patienten. Im Gegensatz zur Chemotherapie oder Bestrahlung, muss für die Behandlung nicht extra eine Klinik aufgesucht werden. Stattdessen kann sie beim Haustierarzt durchgeführt werden, sodass dem Tier Stress durch meist lange Fahrten erspart wird. Bei der Immuntherapie von PetBioCell wird der Körper angeregt, die schädlichen Zellen zu bekämpfen. Die immunologische Behandlung kann die Lebenserwartung erhöhen und die Lebensqualität verbessern.

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