Das Mastozytom beim Hund

Das Mastozytom ist ein Tumor, welcher aus den Mastzellen des Immunsystems entsteht. Diese Tumorart kommt häufig bei Haushunden, wie Golden Retriever und Boxer vor. Der Tumor ist meistens in der Haut und Unterhaut, vor Allem am Rumpf oder Kopf des Hundes zu finden und tendiert oft zu bösartigen Verläufen. Die Ursachen zur Entstehung des Mastozytoms sind bisher unbekannt bzw. sind abhängig von den entartenden Mastzellen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer Behandlungsmöglichkeit Ihres Hundes mit einem Mastozytom sind, dann sprechen Sie uns bitte an!

Ablaufplan dendritische Zelltherapie

Bei einem Mastozytom kann jeder Knoten an einen potentiellen Tumor deuten, daher würde das Durchtasten der Knoten keine klare Auskunft über die Tumorart geben. Das Mastozytom kann unterschiedlich auftreten. Genauere Untersuchen durch den Tierarzt und eine Punktion des Tumors sind in diesem Fall notwendig.

Symptome des Mastozytoms beim Hund

Grundsätzlich können bei einem Hund, der an einem Mastozytom leidet, Juckreiz sowie lokale Schwellungen auftreten. Denn die Mastzellen enthalten biologisch aktive Substanzen wie Histamine, die diese begünstigen. Besonders lebensbedrohlich ist es, wenn alle Mastzellen gleichzeitig ihre Substanzen in die Blutbahn freisetzten. Denn dadurch würde der Hund einen allergischen Schock erleiden. Nebenbei besitzen die Hunde Magen-Darm-Geschwüre, die Erbrechen, Darmblutungen und dunklen Kot verursachen können. Dementsprechend ist die Stimmung des Hundes gereizt, er hat keinen Hunger und klagt vor Bauchschmerzen. Zu beachten ist, dass die Begleitsymptome sehr unspezifisch sind und auch durch eine andere Erkrankung, wie zum Beispiel eine akute Magen-Darm-Entzündung oder eine Pankreatitis entstehen können.

Die Diagnose des Mastozytoms erfolgt neben dem Abtasten des befallenen Knotens und einer allgemeinen Untersuchung durch den Tierarzt, mit der Punktion des Knotens mittels Spritze und Kanüle, also einer Entnahme von Zellen zur genaueren Untersuchung. Hierbei wird das Probenmaterial auf einen Objektträger aufgetragen. Dieser wird dann im Labor mikroskopisch auf Mastzellen untersucht. Sinnvoll ist es, mit Hilfe Röntgen und Ultraschall auf mögliche Metastasen (Lymphatisches-System) zu untersuchen.

Therapie und Prognose beim Mastozytom beim Hund

F. Nach der Diagnose kann das tumorbefallene Gewebe chirurgisch entfernt werden. Das entfernte Gewebe wird durch einen Pathologen untersucht, der den Grad des Tumors angibt. Eine Chemotherapie bietet sich an, wenn das Mastozytom nicht komplett entfernt werden kann oder wenn der Tumor sich in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Komplikationen sind zu erwarten, wenn bereits Lymphknoten befallen sind. Bei einem derartigen Verlauf der Mastozytom-Erkrankung, würde eine Chemotherapie nur die Lebensqualität verbessern und den Lebensdauer verlängern.

Als schonende Alternative zur Chemotherapie bietet sich die dendritische Zelltherapie für die Behandlung Ihres Hundes an. Bei der dendritischen Zelltherapie werden körpereigene Zellen eingesetzt die das Immunsystem auf die entarteten Zellen aufmerksam machen sollen. So kann die Ursache des Problems bekämpft werden ohne die möglichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie in Kauf nehmen zu müssen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr über die Behandlungsmöglichkeit Ihres Hundes erfahren möchten.

Kontaktieren Sie uns

Bitte kontaktieren Sie uns einfach über das Formular: