Rhabdomyosarkom beim Hund

Rhadomyosarkome sind Tumore, die direkt aus der Muskulatur beim Hund entstehen. Hierbei sind es vor allem junge Hunde im Alter von 1 bis 2 Jahren, die betroffen sind. In Einzelfällen wurden auch Krankheitsfälle bei Hunden bis zum Alter von 8 Jahren beobachtet.

Diese Tumorart ist leider hochgradig bösartig. Es kommt zu schneller Metastasierung des Tumors. Es können alle Hunderassen von der Erkrankung betroffen sein. Männliche und weibliche Tiere sind in gleicher Zahl betroffen.

Spezifische Symptome des Rhabdomyosarkoms beim Hund

Bei einem Rhabdomyosarkom kommt es zu einem überraschend schnellen Wachsen des Tumorgewebes und damit sich rasch verstärkenden Schwellungen an den betroffenen Körperbereichen und Organen. Dadurch findet sich dann ein (teilweiser) Ausfall von Organtätigkeiten, wie zum Beispiel bei Veränderungen im Blasenbereich durch Störung des Urinabsatzes.  Bei Veränderungen im Bereich der Gliedmaßenmuskulatur oder des Wirbelsäulen/Rückenmarkbereiches ist eine immer stärkere Lahmheit und eine zunehmende Schmerzhaftigkeit und Bewegungseinschränkung zu erwarten. Viele Rhabdomyosarkome werden auch im Bereich des Kehlkopfes oder der Augen gefunden, so, dass dann dort entsprechende Anschwellungen, Verdrängungen des Auges und Schmerzreaktionen im Hals-, Gesichts- oder Augenbereich aufgefunden werden.

Mit der Erkrankung einher gehen also oft sehr starke Schmerzen für den Hund, die dringend mitbehandelt werden sollten.

Durch das schnelle und tiefe Hineinwachsen des Rhabdomyosarkoms in benachbarte Organ-Gebiete ist es meistens unmöglich den Tumor als Ganzes chirurgisch zu entfernen. Zur Erhaltung von Lebensqualität und zur Lebensverlängerung muss deshalb sofort über weitere Behandlungen nachgedacht werden. Dies soll dann auch die beginnende Metastasierung eingrenzen.

Unspezifische Symptome des Rhabdomyosarkoms bei Ihrem Hund

Wie auch andere Arten von Tumoren und Krebs kann sich das Rhabdomyosarkom zunächst sehr gut durch unspezifische Symptome verstecken. Veränderungen im Verhalten des Hundes können ein Zeichen sein. Diese Verhaltensänderung kann sich sowohl durch gesteigerte Aggressivität aber auch beginnende Apathie oder Desinteresse äußern. Auch Appetitlosigkeit und allgemeine Unlust und eine damit einhergehende Gewichtsabnahme sind möglicherweise Anzeichen für eine Krebserkrankung.

Behandlung des Rhabdomyosarkoms bei Ihrem Hund

Wenn Sie Fragen zur Behandlung Ihres Hundes bei einem Rhabdomyosarkom haben, sprechen Sie uns an. Gerne gehen wir mit Ihnen die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten durch.

Kontaktieren Sie uns

Bitte kontaktieren Sie uns einfach über das Formular: