Lebensqualität nach Bestrahlung bei Gehirntumoren von Katzen

Die Diagnose Gehirntumor ist für den Besitzer einer Katze natürlich ein niederschmetternder Befund und wirft die Frage auf, wie nun behandelt und gehandelt werden soll. Und dies besonders, wenn es sich um einen Tumor handelt, der chirurgisch nicht erreichbar ist.
Wissenschaftler des Western College in Saskatoon, Kanada befragten nun Tierbesitzer, deren Katzen an Gehirntumoren erkrankt waren, wie zufrieden sie mit der Wirkung der durchgeführten Bestrahlungsbehandlung seien.

Ergebnis: deutlich positive Erfahrungen

Etwa 80% der Katzenbesitzer waren zufrieden mit ihrer Entscheidung, bei den an Gehirntumoren erkrankten Katzen eine Bestrahlungsbehandlung durchzuführen. Sie bemerkten den positiven Effekt auf die Lebensqualität der Tiere. Allerdings kam es bei einem Drittel der behandelten Katzen zu erheblichen Nebenwirkungen der Bestrahlungsbehandlung. Deshalb sind auch nicht alle Patientenbesitzer, die in der Studie befragt wurden, mit dem eingeschlagenen Behandlungsweg zufrieden.

Schlussfolgerung

Die Forscher folgern: Insgesamt sollte deshalb, wenn die Möglichkeit und Erreichbarkeit einer Bestrahlungsbehandlung für die Patienten möglich ist, um eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen, auch eine solche Therapie erwogen werden. Dabei sollte man nicht über die auch weiter eingeschränkten Überlebenszeiten, sondern über die gewonnene positive Lebenszeit nachdenken. Es sollte dabei eine Strahlenbehandlung mit Protokollen mit geringstmöglichen Nebenwirkungen gewählt werden, um die Zufriedenheit der Besitzer zu fördern.

Dendritische Zelltherapie

Neben der Bestrahlungsbehandlung kann bei einem Gehirntumor der Katze auch die dendritische Zelltherapie eingesetzt werden. Die schonende Immuntherapie kann die Lebensqualität der behandelten Katze verbessern und ebenso die Lebenserwartung erhöhen. Sprechen Sie uns gerne für weitere Informationen zur dendritischen Zelltherapie an! Unser Team beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen.