Herztumor bei der Katze

Herztumore kommen sehr selten bei Katzen vor. Sie sind in den überwiegenden Fällen bösartig. Gefunden werden am häufigsten Lymphome, aber zum Beispiel auch Adenokarzinome und Hämangiosarkome. Oft handelt es sich um Metastasen aus anderen Organen (z.B. Adenokarzinome der Lunge oder Mamma).

Normalerweise kann man keine Proben eines Herztumors zur Untersuchung bei einem lebenden Tier entnehmen, so daß die endgültige Diagnose oft erst nach dem Tode gestellt werden kann. Eine Untersuchung auf feline Leukose (FeLV) sollte zumindest bei Verdacht auf Lymphom durchgeführt werden.

Symptome und Diagnostik des Herztumors bei der Katze

Katzen mit Herztumoren zeigen leichte bis sehr schwere, lebensbedrohliche Symptome. Unabhängig von der Tumorart, auch unabhängig, ob es sich um gut- oder bösartige Tumoren handelt, kommt es häufig zu einer Flüssigkeitsfüllung des Herzbeutels. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit des Herzens, also die Pumpfunktion für die Blutstrom eingeschränkt. Auch das Größenwachstums des Herzkrebses führt zur Einschränkung der Herzfunktion.

Den Besitzern fällt bei ihren Katzen ein schlechtes, abgemagertes, ausgetrocknetes Aussehen und eine starke Bauchatmung auf. Der Tierarzt findet dann bei der Katze mit Herztumor veränderte Herzgeräusche, blasse Schleimhäute, eine hohe Pulsfrequenz und eine Stauung von Bauchwasser.

Röntgenuntersuchungen des Brustraumes zeigen erste Hinweise, dass es Veränderungen des Herzens und Herzbeutels - oder zum Beispiel auch der Lungen gibt. Danach muss eine Ultraschalluntersuchung bei einem in Herzuntersuchungen erfahrenen Tierarzt erfolgen. Durch diese Untersuchung lassen sich die Veränderungen am Katzenherzen durch den Krebs sehr gut feststellen. Nach dem Auffinden einer tumorverdächtigen Veränderung am Herzen sollte auch der übrige Körper des Tieres untersucht werden (Röntgen und Ultraschall), um herauszufinden, ob der Tumor auch in anderen Organen zu finden ist. Gleichfalls sollte ein großes Blutbild angefertigt werden.

Therapie des Herztumors bei Katzen

Die Resektion des Herztumors ist sehr selten möglich, da weder der Gesundheitszustand der Katze noch die Lage des Tumors am Herzen eine Operation zulässt. Auch andere Methoden (Chemotherapie, Bestrahlung) sind häufig keine Möglichkeiten der Krebsbehandlung am Herzen. Chemotherapie könnte vor allem beim Verdacht auf ein Lymphom genutzt werden.

Wichtig ist es nach einem Zusammenbruch der Katze sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen und, wenn möglich für eine Entlastung des Herzens durch Ablassen der Flüssigkeit aus dem Herzbeutel zu sorgen. Diese Flüssigkeit sollte in das Labor eingesandt werden, eventuell bekommt man dann Informationen über die Tumorart und kann speziellere Behandlungsmaßnahmen beginnen.

Weiter wird der behandelnde Tierarzt notwendige Herz- und Entwässerungsmedikamente einsetzen. Die Prognose ist aber normalerweise sehr schlecht bei Katzen.

Immunologische Tumorbehandlung bei Katzen

Sie können mit der von PetBioCell angebotenen dendritischen Zelltherapie beim Herztumor Ihrer Katze die Lebensqualität steigern und die Lebenserwartung zu verbessern. Wichtig ist sofort nach Diagnose mit einer Behandlung zu beginnen.

Dabei zielt die dendritische Zelltherapie darauf ab, das Immunsystems Ihres Tieres so zu programmieren, dass die Krebszellen des Herztumors angegriffen und zerstört werden. So wird das Immunsystem auf die Krebszellen aufmerksam gemacht, egal wo sie sich im Körper Ihrer Katze befinden. Also auch, wenn die Zellen schon in andere Organe gewandert sind.

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