Spindelzelltumor bei der Katze

Der Spindelzelltumor trägt seinen Namen wegen des spindelförmigen Aussehens seiner Tumorzellen. Typischerweise sind Spindelzelltumore bei Katzen in Gewebestrukturen angesiedelt wie beispielsweise im Bindegewebe, Muskelgewebe oder aber auch in Organen.

Entstehung von Spindelzelltumoren

Ein Spindelzelltumor bei der Katze entsteht häufig durch Gewebeverletzungen oder -entzündungen, bei denen der Körper mit einer vermehrten Zellteilung reagiert. Diese sind im Prozess der Heilung auch ein normaler Bestandteil, können sich jedoch während der Teilung in bösartige Zellen verwandeln.

 

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  • Keine giftigen Stoffe
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Diagnose

Bei einem Spindelzelltumor der Katze wirkt sich eine frühzeitige Diagnose häufig sehr positiv auf die Prognose für das Tier aus. Mittels Röntgen oder MRT-Untersuchungen kann eine Umfangsvermehrung bereits sichtbar werden. Für eine exakte Diagnose wird eine Gewebeprobe des Tumors entnommen und anhand einer Biopsie, der histologischen Untersuchung der Gewebes, die Tumorart bestimmt. Handelt es sich um einen Spindelzelltumor, so kann fortan ein schneller Therapiebeginn eingeleitet werden. Je nachdem ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor (Spindelzellsarkom) handelt, kann die passende Therapieform gewählt werden. Sollten Sie also eine Umfangsvermehrung bereits fühlen und/oder eine veränderte Verhaltensweise Ihres Tieres beobachten, sollte Ihre Katze möglichst schnell dem Haustierarzt vorgestellt werden, um die Chancen für Ihren Liebling zu erhöhen.

Behandlung

Zur Behandlung eines Spindelzelltumors bei der Katze sind die Chemo- und Strahlentherapie vielfach angewendete Therapieformen nach der operativen Entfernung des Tumorgewebes. So soll den vermeintlich verbliebenen Zellen oder Metastasen der Gar ausgemacht und einer Neubildung, also Rezidiven, entgegengewirkt werden. Bei Tieren, die bereits ein hohes Alter erreicht haben, sollte die Entscheidung einer OP wegen des Risikos der Narkose jedoch bedacht getroffen werden.

Dendritische Zelltherapie

Neben den herkömmlichen, bekannten Therapieansätzen gibt es die Immuntherapie, welche auf den sogenannten dendritischen Zellen basiert. Diese werden aus zuvor entnommenen körpereigenen Zellen der Katze kultiviert und anschließend wieder appliziert. So soll das Immunsystem der Katze wieder angekurbelt und der körpereigene Kampf gegen die Tumorzellen wieder aufgenommen werden. Die dendritische Zelltherapie wirkt dabei vitalisierend auf das Tier, anstatt es mittels Giftstoffen zu schwächen. In den meisten Fällen steigt die Lebensqualität, die Katze wirkt lebendiger und aufgeweckter. Symptome wie Abgeschlagenheit, Inappetenz oder Erbrechen können so deutlich reduziert werden.

 

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