Das Merkelzell-Karzinom der Katze

Das Merkelzell-Karzinom (MCC) ist ein eher seltener Hauttumor, der sowohl beim Menschen wie bei Tieren gefunden werden kann. Beim Menschen sind alte Menschen (Durchschnittsalter über 75 Jahre) von der Erkrankung betroffen, es erkranken vor allem Hellhäutige. Das Merkelzell-Karzinom findet sich vor allem im Bereich von der Sonne ausgesetzten Körperstellen: Kopf- und Nackenbereich. Es handelt sich um einen aggressiven Tumor mit hoher Rezidivrate. Immunsuppressive Patienten haben eine höhere Erkrankungsrate.

Merkelzell-Sarkom bei der Katze

Die Erkrankung wird bei Katzen auch gefunden. Eine Untersuchung einer Arbeitsgruppe der Graduate School of Agricultural and Life Sciences in Tokio, Japan berichtet über 20 Katzen, die mit einem Merkelzell-Karzinom behandelt wurden. Die Katzen waren bei Erkrankung im Mittel 14 Jahre alt (Alterspanne 8 bis 20 Jahre). Es handelte sich um 11 weibliche und 9 männliche Katzen. 14 Katzen waren Hauskatzen, die übrigen gehörten verschiedenen Rassen an. Die Tumoren waren nicht wie beim Menschen nur im Bereich Kopf/Hals sondern bei den einzelnen Katzen an verschiedenen Körperregionen aufgetreten. Häufig war die Haut über dem Tumor geschwürig entzündet (ulzeriert). Die Katzen wurden operiert und die Merkelzell-Karzinome chirurgisch entfernt. Bei vielen wurden auch andere Tumore (z.B. Plattenepithelkarzinom, Basalzellkarzinom oder Carcinoma in situ) gleichzeitig gefunden.

 

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Nur schlechte Prognose

Die mittlere Überlebenszeit der in die Studie eingezogenen Katzen betrug nur 243 Tage. Die Autoren betonen, dass man beim Merkelzell-Karzinom mit einer schlechten Prognose für die Katzen rechnen muss, wegen der Neigung zum Rezidiv. Dieses Wiederauftreten geschieht auch bei tumorfreien Rändern. Deshalb nutzt auch eine großflächige Entnahme des Tumors nicht. Von einer Ansteckung auf andere Tiere wird nicht berichtet.

Weitergehende Therapie

Die Autoren berichten nicht über die Chirurgie hinausgehende Behandlungen bei den erkrankten Katzen. Aus den Berichten beim Menschen ist bekannt, dass die Patienten häufig  immunsuppressiv sind. Deshalb sollte bei den Katzen eine Überlegung sein, zum einen das Immunsystem durch geeignete Zusatzstoffe zu stärken. Beispiele wäre Astorin Immunstim K oder  Vetfood Immunactiv Balance. Hier ist auch eine Immunbehandlung mit dendritischen Zellen sehr sinnvoll. Das Team von PetBioCell berät Sie gern.

Quelle:

Sumi A et al. (2018): Clinical features and outcomes of Merkel cell carcinoma in 20 cats, Vet Comp Oncol 16:554-561

 

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