Hautkrebs bei Pferden

Können Pferde auch Hautkrebs bekommen? Die Antwort ist leider ja.

Es gibt verschiedene Arten von Hautkrebs beim Pferd

Bei Pferden können verschiedene Arten von Hautkrebs vorkommen. Der häufigste ist das Equine Sarkoid. Außerdem kommen auch Plattenepithelkarzinome, Melanome und Fibrosarkome kommen beim Pferd vor.

Hautkrebs kann beim Pferd ganz unterschiedlich aussehen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Hautkrebs bei Pferden aussehen kann. Sowohl schuppige Hautstellen, kleine Warzen auf der Haut als auch Knötchen unter der Haut sind möglich. Die Größe des Hautkrebses ist abhängig davon, wie früh er erkannt wir und auch davon, wie schnell er wächst. Meist wird Hautkrebs beim Pferd vom Besitzer selbst entdeckt. Eine defintive Diagnose kann aber nur der Tierarzt stellen.

Bei manchen Hautkrebs-Arten sind bestimmte Pferde häufiger betroffen

Bei manchen bei Pferden vorkommenden Hautkrebsarten sind bestimmte Pferde häufiger betroffen. So erkranken vermehrt Apaloosa und American Paint Horses am Plattenepithelkarzinom. Auch mittelgroße Pferde, sogenanne „Cob Horses“ sowie männliche Pferde – also Hengste und Wallache - leiden häufiger unter dieser Art von Hautkrebs. Das Melanom tritt am häufigsten bei Schimmeln auf. Quarter Horses haben eine geringeren, Araber-Schimmel eine deutlich erhöhte Chance an dieser Art von Hautkrebs zu erkranken.

Für jede Hautkrebs-Art gibt es typische Stellen

Jede Hautkrebs Art hat typsiche Stellen am Körper der Pferde, an denen sie vermehrt vorkommen. Beim Equinen Sarkoid sind das der Unterbauch, die Vorderbrust, die Leistengegend, die Hinterbeine, die Augenlider, die Innenschenkel, sowie der Schlauch. Das Fibrosarkom kommt besonders häufig an Maul oder Nase, an den Augenlidern und an den Beinen vor. Melanome finden sich vermehrt in der Bereich um den After und Schließmuskel, im Schweifbereich, unterhalb der Ohren, am Ohrrand oder im Bereich der Ohrspreicheldrüse. Beim Plattenepithelkarzinom sind häufig die Augen, der Schlauch- und Vorhautbereich sowie die Gegend um den After und Schließmuskel betroffen.

Die Prognose für ein Pferd mit Hautkrebs

Die Prognose für ein Pferde, welche an Hautkrebs erkrankt ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Allgemein gilt: je früher der Hautkrebs erkannt und behandelt wird, desto besser ist die Prognose für die betroffenen Pferde. Welche Therapie sinnvoll und erfolgversprechend ist, ist von der Art des Haustkrebses abhängig. Daher sollte im ersten Schritt immer zuerst die Krebsart von einem Tierarzt bestimmt werden. Weiß man dann, mit welchem Hautkrebs man es zu tun hat, kann mit der Behandlung begonnen werden.

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