Behandlung eines Eierstocktumors bei Ihrem Pferd

Bei Ihrer Stute wurde ein Eierstocktumor festgestellt und Sie sind nun auf der Suche nach der schonendsten und effektivsten Behandlungsmöglichkeit für den Eierstocktumor für Ihr Pferd? Wir können Ihnen helfen!

Informationen zum Eierstocktumor beim Pferd

Die Stute besitzt zwei Eierstöcke. Auf ihnen findet die Eireifung statt. Ein reifes Ei befindet sich in einem flüssigkeitsgefüllten Bläschen, das als Follikel bezeichnet wird. Beim Eisprung reißt das Bläschen auf und das Ei „schwimmt“ in der Flüssigkeit in den Eileiter Der Eierstocktumor ist eine Zellwucherung. Die Eierstocktumorzellen vermehren sich schneller und ungebremster als normale Körperzellen, so dass die Wucherung schnell an Größe zunimmt. Eierstocktumoren sind die häufigsten Tumoren bei der Stute. Sie entstehen meist nur auf einem Eierstock. Sie entwickeln sich unabhängig von Alter, Rasse oder Nutzungsart. Meist wachsen sie bereits seit mehreren Monaten, bevor sie entdeckt werden. Es gibt verschiedene Arten von Eierstocktumoren. Sie unterscheiden sich in der Herkunft ihrer Zellen. Am häufigsten treten beim Pferd Granulosazelltumoren auf. Diese bilden das Hormon Testosteron, das ein hengstartiges Verhalten bei der Stute hervorrufen kann. Zudem bewirkt es über einen Regelkreis, dass auch am gesunden Eierstock keine Eireifung mehr stattfindet.

Symptome beim Eierstocktumor beim Pferd

Die Symptome können beim Eierstocktumor sehr unterschiedlich sein. Bei Tumoren, die Hormone bilden, überwiegen Störungen im Geschlechtszyklus und im Verhalten: Der Zyklus kann entweder verlängert oder verkürzt sein oder sogar ganz zum Erliegen kommen (z.B. beim Granulosazelltumor). Die Stuten verhalten sich beim Eierstocktumor zum Teil aggressiv und hengstähnlich, bei manchen Pferden treten deutliche Rittigkeitsprobleme auf. Führt der Eierstocktumor zu einer starken Vergrößerung des Eierstocks, so kann das der Stute dauerhaft oder auch nur zeitweise Schmerzen bereiten, die sich in Lahmheit oder Kolik äußern können.

Diagnose beim Eierstocktumor

Zur Diagnosestellung des Eierstocktumors werden nach einer kurzen Allgemeinuntersuchung die Eierstöcke vom Darm aus mit der Hand abgetastet. Tumoren, Blutergüsse und Abszesse führen zu einer zum Teil erheblichen Größenzunahme des Eierstocks. Durch eine ergänzende Ultraschalluntersuchung kann eine Abgrenzung zwischen den Erkrankungen versucht werden, die aber nicht in jedem Fall gelingen wird. Eine Gewebeprobe (Biopsie) aus der Gebärmutterschleimhaut kann weitere wertvolle Hinweise liefern, da das Gewebe in seinem Aufbau von den Hormonen der Eierstöcke abhängig ist. Ein bestimmtes Gewebemuster spiegelt die Verhältnisse der Hormone wieder und kann so Aufschluss über die Aktivität der Eierstöcke geben.

Behandlung des Eierstocktumors mit der dendritischen Zelltherapie

Bei Eierstocktumoren wird der befallene Eierstock operativ entfernt. Dazu wird in Vollnarkose (eventuell auch unter Sedierung und örtlicher Betäubung) entweder ein Schnitt in der Flanke gesetzt oder eine Längsschnitt in der Mitte des Bauches.

Die dendritische Zelltherapie ist eine schonende Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden, auch für verschiedene Tumorerkrankungen wie den Eierstocktumor. Sie zeichnet sich durch einen immunologischen Ansatz und die Verbesserung der Lebensqualität aus. Der Unterschied einer dendritischen Zelltherapie zu den Ihnen bekannten Therapiemöglichkeiten ist, dass neben den Symptomen auch die Ursache des Eierstocktumors bekämpft wird. Denn durch die Immuntherapie wird das Abwehrsystem gestärkt und auf die Tumorzellen die sich im Körper Ihres Pferdes befinden aufmerksam gemacht. Ziel der dendritischen Zelltherapie ist eine verbesserte Lebensqualität. Um die Heilungschancen Ihres Pferdes zu erhöhen, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihr Pferd so früh wie möglich behandeln lassen.

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