Hirntumor beim Pferd

Die Zahl der bei Pferden auftretenden Hirntumore ist schwer zu ermitteln, da die Dunkelziffer der an Hirntumoren erkrankten oder verstorbenen Pferde groß ist. Aufgrund dessen und weil ein Hirntumor beim Pferd eher selten ist, ist die Behandlung noch nicht so intensiv erforscht wie andere Tumorerkrankungen. So kommt es in vielen Fällen leider erst sehr spät zu einer Diagnose.

Der häufigste Tumor des Gehirns von Pferde ist die Vergrößerung der Hirnanhangsdrüse mit den Folgen einer Cushing-Erkrankung. Ansonsten gibt es einzelne Berichte von verschiedenen Hirntumoren der unterschiedlichen Zellen des Gehirngewebes (z.B. Astrozytom, Oligodendrogliom, Ependymom)

Symptome

Viele Pferdebesitzer beschreiben spezifische und unspezifische Symptome und Anzeichen, die auf einen Tumor im Hirn des Pferdes hindeuten. Darunter fällt zum Beispiel ein für den Besitzer ungewohntes Verhalten seines Lieblings auf. Von plötzlicher Schreckhaftigkeit, Anhänglichkeit oder sogar Aggressivität, also deutlichen Verhaltensänderungen, gegenüber anderen Tieren und Menschen wird berichtet. Auch eine voranschreitende Narkolepsie (Schlafkrankheit) kann vorkommen, oft in Kombination mit zunächst leichten Gleichgewichtsstörungen bis hin zum brettartigen, plötzlichen Umkippen. Zu unspezifischen Symptomen gehören beispielsweise Apathie, Fressunlust und vereinzelt auch Koliken. Sollten Ihnen solche fortschreitenden Anzeichen auffallen, sollte als Ursache auch an einen Hirntumor gedacht werden, der diese Symptome beim Pferd auslöst.

 

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Diagnostik

Um eine exakte Diagnose zu stellen, ist ein CT-Bild des Gehirns notwendig, aber sicher häufig nicht möglich, da es aus finanziellen oder technischen Gründen nicht erreichbar ist. Begleitend kann ein Blutbild erstellt werden und dann weitergehend erweiterte Untersuchungen, um Mangelerscheinungen oder eine Infektion mit zum Beispiel Borreliose, Borna oder Herpes auszuschließen. Häufig bleibt es bei einer Verdachtsdiagnose.

Behandlung

In vielen Fällen wird ein Hirntumor beim Pferd erst spät diagnostiziert. Eine operative Entfernung des Tumors ist beim Pferd normalerweise auszuschließen. Eine Bestrahlungsbehandlung bleibt wieder den Spezialisten überlassen. Oft sind den Pferden weitere Symptome wie Schmerzempfinden nicht anzusehen. Tierärzte raten Besitzern eines an einem Hirntumor erkrankten Pferdes in vielen Fällen zur Erlösung des Tieres. Die endgültige Diagnose wird oft erst dann durch pathologisch-histologische Untersuchung des Gewebes möglich.

Dendritische Zellen

Die dendritische Zelltherapie wirkt mithilfe von körpereigenen, dendritischen Zellen. Das Blut Ihres Pferdes dient der Herstellung eines speziellen Vakzins. Dieses wird Ihrem Pferd ohne Umwege wieder appliziert, wodurch der Körper den Kampf gegen die können so schonend für eine Hemmung des Tumorwachstums oder sogar für eine Umfangsverringerung des Tumors sorgen.

Prognose

Leider ist die Prognose beim Gehirntumor des Pferdes sehr ungünstig. Wichtig ist auch daran zu denken, dass durch die auftretenden Verhaltens- und Bewegungsstörungen eine Gefahr für andere Tiere und Menschen auftreten können.

 

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