Knochenkrebs beim Pferd

Knochenkrebs beim Pferd kommt im Vergleich zu anderen Tumorarten eher selten vor. Er ist jedoch häufig sehr aggressiv und schmerzhaft für das betroffene Tier. Für eine bessere Prognose sind eine frühzeitige Diagnose und eine entsprechende Behandlung wichtig.

Primäre und sekundäre Tumore

Knochenkrebs kann sowohl primär als auch sekundär auftreten. Primär bedeutet, dass sich der Knochenkrebs zuerst am Knochen des Pferdes ansiedelt. Von da aus kann er sich auf andere Organe ausbreiten bzw. weiter wachsen. Sekundärtumore sind Tumore, die zunächst an anderen Organen lokalisiert werden. Diese breiten sich dann weiter (etwa auf die Knochen) aus.

Symptome

Die Symptome von Knochenkrebs beim Pferd können spezifisch und unspezifisch sein. Zu den unspezifischen Symptomen gehören zum Beispiel Mattheit, Appetitlosigkeit oder Leistungsverweigerung. Spezifische Symptome können beispielsweise Lahmheit, brüchige Knochen oder Umfangsvermehrungen an den betroffenen Gliedmaßen sein.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach Faktoren wie dem Zeitpunkt der Diagnose, dem Fortschritt der Erkrankung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Pferdes. Ist der Knochenkrebs beispielsweise schon zu weit fortgeschritten und breitet sich gegebenenfalls sogar schon auf andere Organe aus, wird das betroffene Bein meist amputiert. Da sich allerdings trotz der Amputation verbleibende Tumorzellen im Körper des Pferdes befinden können, ist es mit diesem Schritt nicht getan. So wird in der Regel (auch ohne vorherige Amputation) eine medikamentelle Behandlung eingeleitet. Die Prognose ist für die betroffenen Pferde jedoch nicht sehr gut.

Dendritische Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie ist eine schonende Behandlungsmethode für Knochenkrebs beim Pferd. Die Therapie fußt auf körpereigenen, sogenannten dendritischen Zellen, die erst durch Blut entnommen und dann mithilfe eines speziellen Vakzins dem Körper wieder zugeführt werden. Die dendritischen Zellen sind Teil des Immunsystems des Pferdekörpers und können dafür sorgen, dass dieser wieder zum eigenständigen Kampf gegen den Krebs angeregt wird. Ziel der dendritischen Zelltherapie von PetBioCell ist es, die Lebenserwartung des behandelten Pferdes zu erhöhen und gleichzeitig die Lebensqualität zu verbessern. Darüber hinaus kann die schonende Immuntherapie von Ihrem Haustierarzt durchgeführt werden. So entfallen lange Fahrten im Hänger in Spezialkliniken und weder Sie noch Ihr Pferd werden zusätzlichem Stress ausgesetzt. Des Weiteren ist es möglich, dass durch die dendritische Zelltherapie die Tumormasse und die Wahrscheinlichkeit eines Rezidives, also des Wiederauftretens des Tumors, reduziert werden.

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