Lipom beim Pferd

Das Lipom beim Pferd ist ein gutartiger Fettgewebstumor, welcher durch eine schwache Funktion des Fettstoffwechsels auftritt. In den meisten Fällen entstehen diese Fettgeschwülste in der Unterhaut und können daher oft schon vom Tierhalter ertastet werden.

Diagnose

Da Lipome beim Pferd überwiegend in der Haut vorkommen, sind die Umfangsvermehrungen häufig auch bereits von außen ertastbar. Die Ursachen für die Bildung dieser Fettgeschwulste sind weitgehend unklar, jedoch kommen sie meist bei übergewichtigen Tieren vor. Tasten Sie Ihr Pferd in Bereichen der Brust, Bauchwand und der Leistengegend regelmäßig ab. Sollten Sie dort weiche, gut abgegrenzte Umfangsvermehrungen fühlen, empfiehlt es sich, ein Lipom durch einen Tierarzt diagnostizieren zu lassen. Dies erfolgt in Form einer Gewebeprobe und einer anschließenden Biopsie, um sicherzustellen, dass es sich dabei nicht um eine andere Erkrankung handelt. In den meisten Fällen sind Lipome nicht schmerzhaft für das Pferd. Es besteht jedoch die Gefahr, dass infiltrative Lipome mit angrenzendem Gewebe verwachsen und so zum Beispiel Muskeln angreifen könnten. Die Folgen wären eine Hinderung an der natürlichen Bewegung und auftretende Lahmheit.

Behandlung

Bei infiltrativen und ungünstig positionierten (wie beispielsweise in der Sattellage liegenden) Lipomen ist eine Entfernung der Umfangsvermehrung ratsam. Sollte ein Operation nicht in Frage kommen oder der Tumor nur teilweise entfernt werden können, ist die dendritische Zelltherapie eine Behandlungsmöglichkeit, um die Tumormasse verringern und ein Verwachsen mit umliegendem Gewebe vermeiden zu können. Durch die körpereigenen Immunzellen wird Ihr Pferd dadurch nicht geschwächt oder Gift- bzw. Schadstoffen ausgesetzt. Bei einem nicht-infiltrativen Lipom beim Pferd kann in der Regel auf eine Behandlung verzichtet werden, sofern eine bösartige Tumorerkrankung ausgeschlossen ist und dieser nicht in Gegenden der Gurt- oder Sattellage lokalisiert wurde.

Prognose

Die Prognose beim nicht-infiltrativen Lipom des Pferdes ist grundsätzlich gut. Bei infiltrativen Lipomen ist sie dagegen deutlich schlechter, da auch bei einer großräumigen chirurgischen Entfernung der Umfangsvermehrung häufig Rezidive auftreten können.

Vorbeugung

Da die Ursache von Lipomen bisher nicht eindeutig ist, sind auch Maßnahmen zur Vorbeugung weitgehend unbewiesen. Achten Sie jedoch auf eine gesunde Ernährung Ihres Pferdes und vermeiden Sie bei Ihrem Tier Übergewicht.

Kontakt

Sie haben Fragen zu Lipomen und/oder zu der dendritischen Zelltherapie? Unser erfahrenes Team steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie uns an!

Kontaktieren Sie uns

Bitte kontaktieren Sie uns einfach über das Formular: