Lungentumor beim Pferd

Lungentumore bei Pferden sind eher selten, jedoch sehr gefährlich, da sie in den meisten Fällen erst in sehr späten Stadien erkannt werden. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Granularzelltumor, das Adenokarzinom oder das Chondrosarkom. Die Lunge ist eines der empfindlichsten Organe des Pferdes, deshalb sollten Anzeichen auf eine Erkrankung ernst genommen, beobachtet und untersucht werden.

Symptome

Da die Symptome von Lungentumoren bei Pferden sehr unspezifisch sind, können diese schnell missgedeutet und etwa für einen harmloser Infekt gehalten werden. Sollte Ihr Pferd jedoch unter Husten leiden und bereits eine deutliche Leistungsschwäche zeigen, ist es ratsam, diese Symptome ernst zu nehmen und Ihren Tierarzt um eine gründliche Untersuchung zu bitten. Gerade zu Beginn des Trainings kann es zu vermehrtem Husten, zu Trägheit oder einer höheren Atemfrequenz kommen. Beobachten Sie diese Anzeichen und das veränderte Verhalten bei Ihrem Pferd genau. Die Leistungsstärke des Pferdes wird wesentlich durch den Gesundheitszustand der Lunge beeinflusst. Symptome wie Nasenausfluss, leichtes Husten oder Röcheln sollten dabei nie einfach als Erkältung abgetan werden und nicht erst dann untersucht werden, wenn eine Erkältung auszuschließen ist. Das Fatale: Bereits dann kann der Tumor schon so weit vorangeschritten sein, dass er für das Pferd lebensbedrohlich ist.

Diagnostik

Für eine exakte Diagnose gibt eine Ultraschalluntersuchung des Thorax nur begrenzt Auskunft über den Zustand der Lunge, da Tumore übersehen werden können, wenn sich diese außerhalb des Sichtfeldes der Sonographie befinden. Auch das Abhören der Lungen und die Untersuchung des Blutes stellen unzureichende Diagnosemittel dar. Finalen Aufschluss über eine tatsächliche Tumorerkrankung liefern lediglich das Röntgen und die Biopsie der auffälligen Umfangsvermehrung.

Behandlung und Prognose

Wurde der Tumor bereits im Frühstadium diagnostiziert, ist eine transendoskopische Entfernung des Tumorgewebes möglich. In seltenen Fällen eines mäßig gewachsenen Tumors, kann auch die Entfernung des betroffenen Lungenflügels zur Genesung verhelfen. Dabei ist jedoch damit zu rechnen, dass das Pferd nur noch schonend bewegt und keinem hohen Leistungsdruck mehr ausgesetzt werden darf. Häufig ist es jedoch so, dass der Tumor erst in einem späten Stadium erkannt wird und inoperabel mit dem Lungengewebe verwachsen ist. In diesen Fällen ist oft nur noch eine Euthanasie zu empfehlen.

Dendritische Zellen

Die dendritische Zelltherapie kann sowohl im Früh- als auch im Spätstadium der Tumorerkrankung des Pferde eingesetzt werden. Als Allein- oder Begleittherapie hemmt sie das Tumorwachstum, unterstützt nach der Entfernung des Tumor die Regeneration des Pferdes und beugt dem Wiederauftreten eines Tumors vor. Dendritische Zellen sind Immunzellen, die aus dem Eigenblut des Pferdes durch PetBioCell kultiviert und dem Tier erneut injiziert werden. So kann das Immunsystem Ihres Lieblings angekurbelt und der körpereigene Kampf gegen entartete Zellen wieder aufgenommen werden.

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