Melanom beim Pferd

Sie haben den Verdacht, dass Ihr Pferd an einem Melanom erkrankt sein könnte? Dann helfen wir Ihnen gerne. Durch PetBioCell haben Sie die Möglichkeit, Ihr Pferd alternativ mit der schonenden Immuntherapie aus körpereigenen Zellen (dendritische Zelltherapie) behandeln zu lassen.

Bei der Behandlung von Tumoren sollten Sie als Tierhalter schnell handeln und sich für die bestmögliche Behandlung für Ihr Pferd entscheiden. Ein früher Einsatz der dendritischen Zelltherapie als Behandlungsmöglichkeit wirkt sich nur noch positiver auf den Tumor und das Allgemeinbefinden Ihres Pferdes aus.

Weitere Informationen zum Melanom beim Pferd finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Nicht nur Melanome lassen sich gut mit der dendritischen Zelltherapie behandeln, sondern auch viele andere Tumorarten. Die dendritische Zelltherapie hat keine negativen Nebenwirkungen für Ihr Pferd. Die einzigen Ziele, die man mit der dendritischen Zelltherapie verfolgt, sind den Tumor zu bekämpfen und die Lebenserwartung sowie die Lebensqualität zu verbessern.

Falls bei Ihnen Fragen aufkommen und Sie sich ein persönliches Gespräch wünschen, können Sie uns gerne anschreiben oder anrufen.

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Auftreten des Melanoms beim Pferd

Das Melanom gehört zu den häufigsten Tumoren der Haut bei Pferden. Bei Schimmeln, also Pferden mit dem Grey Gen, kann vor allem bei älteren Tieren (15-18 Jahre) mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 80% davon ausgegangen werden, dass die Tiere erkranken. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit eines Melanoms bei Quarter Horses mit dem Grey Gen scheint dieser generellen Regel jedoch nicht zu folgen. Melanome kommen hier seltener vor als bei Schimmeln anderer Rassen. Araber hingegen zeigen eine erhebliche Prädisposition (also Veranlagung) für Melanome. Melanome können sich an jeder Stelle des Körpers entwickeln. Häufig findet man sie in der Perianalgegend (Region um den After und Schließmuskelbereich) und Schweifbereich, am Kopf unterhalb des Eingangs zum äußeren Ohr, am Ohrrand und in der Gegend der Ohrspeicheldrüse.

Informationen auf einen Blick:

  • Quarter Horse Schimmel haben eine geringere Erkrankungshäufigkeit als Schimmel anderer Rassen, aber auch hier gilt: Je älter, desto höher die Wahrscheinlichkeit und desto schwerer der Grad der Erkrankung.
  • Und auch arabische Pferde (Araber) haben eine höhere Anfälligkeit für Melanome

Der Ablauf bei der Erkrankung an einem Melanom beim Pferd

Im Anfangsstadium kommen Melanome meist solitär als kleine, von intakter Haut überzogene Knoten vor. Diese Haut ist dann schwarz verfärbt. Später entstehen in der Nachbarschaft kleine Tochtergeschwulste, die innerhalb der Haut liegen mit darüber liegender intakter Hautschicht. Diese bis zu wallnussgroßen Melanome können monate- und jahrelang in diesem Zustand verbleiben. In der Beckenhöhe lokalisierte Melanome können die dort liegenden Organe wie Mastdarm und Scheide einengen. Nach einem jahrelangen Ruhezustand können Melanome plötzlich anfangen zu wachsen und die Hautoberfläche durchbrechen. Dabei entleert sich eine schwarz-braune, geruchlose Flüssigkeit. Danach bleibt eine geschwürige Hautpartie zurück, die sich histologisch als malignes Melanom oder Melanosarkom darstellt.

Außerdem gibt es eine weitere Art von Melanomen, die von Beginn an malignen (bösartigen) Charakter besitzen. Bei dieser Art des Melanoms breitet sich die Erkrankung sofort nach Erscheinung des ersten melanotischen Knoten auf die Lymphgefäße bis in die regionären Lymphknoten aus. Es entstehen unzählige kleine Knoten entlang der Lymphknoten. Schnell kommt es zur Metastasierung (Befall weiterer Organe) auf den serösen Häuten (Bauch-/Brustfell), in den Lymphknoten des Magen-Darm-Kanals, in Leber, Lunge und Milz. Die Metastasen sind meist bedeutend größer als die Primärtumore.



Der Verlauf einer Erkrankung mit einem Melanom beim Pferd

Häufig sind Melanome zunächst in der histologischen Untersuchung gutartig. Sollten sie jedoch nicht behandelt werden, entwickeln sie sich in den meisten Fällen zu bösartigen (malignen) Melanomen weiter. Lokale - überwiegend chirurgische - Behandlungsmöglichkeiten können genutzt werden, um frühe und einzeln auftretende Melanome zu behandeln, sie können aber nicht das Risiko eines Rezidivs (Wiederauftretens) oder die Veränderung eines gutartigen zu einem bösartigen Melanom beeinflussen. Melanome sind dafür bekannt, dass sie sehr schnell streuen, also Metastasen bilden. Daher erscheint eine systemische (den ganzen Patienten betreffend und nicht nur die einzelne vom Tumor befallene Stelle betreffend) Behandlung sinnvoll.

Behandlung des Melanoms beim Pferd mit Chemotherapie

In einer Studie wurde festgestellt, dass die Behandlung mit Chemotherapeutika nicht erfolgreich beim Melanom des Pferdes eingesetzt werden kann. Bei der Behandlung mit chemotherapeutischen Arzneimitteln sollte an die Sicherheit der behandelnden Tierärzte und Kontaktpersonen des Pferdes gedacht werden. Chemotherapeutika sind sehr giftig und selber potentiell krebserregend. Ein weiterer Nachteil ist die Irritation des behandelten Gewebes, die von den behandelten Tieren nur ungern ertragen wird.

Behandlung des Melanoms mit der dendritischen Zelltherapie

Wenn Ihr Pferd an einem Melanom erkrankt ist kann die dendritische Zelltherapie helfen. Damit Ihr Pferd so schnell es geht behandelt werden kann, ist es wichtig bei der chirurgischen Entfernung des Melanoms Tumorteile für die anschließende Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie einzufrieren. Denn die Behandlung eines Melanoms sollte in jedem Fall mit Tumorgewebe (mit reifen dendritischen Zellen) durchgeführt werden. Durch die Therapie wird das Immunsystem von Ihrem Pferd wieder aufgebaut und Sie werden bereits während der Behandlung merken wie sich der Zustand Ihres Pferdes von Tag zu Tag verbessert. Weitere Informationen finden Sie auch hier: https://www.petbiocell.de/pferde/tumorarten/melanom/behandlung

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