Plattenepithelkarzinom beim Pferd

Bei Ihrem Pferd wurde das Plattenepithelkarzinom diagnostiziert und nun sind Sie auf der Suche nach einer bestmöglichen Behandlung für Ihr Pferd, dann kann PetBioCell Ihnen helfen. Mit der dendritischen Zelltherapie bieten wir Ihnen eine alternative Behandlungsmethode.

Die Immuntherapie aus körpereigenen Zellen ist eine schonende Behandlungsmöglichkeit bei einem Plattenepithelkarzinom. Die Therapie greift gezielt den Tumor an und bekämpft somit neben den Symptomen auch die Ursache. Die dendritische Zelltherapie kann sich positiv auf den Heilungsprozess Ihres Pferdes auswirken. Bei einem frühen Beginn der Behandlung kann die Prognose und Lebenserwartung Ihres Pferdes erheblich verbessert und gesteigert werden.

Entstehung des Plattenepithelkarzinoms

Plattenepithelkarzinome entstehen aus Epithelzellen, die durch äußere Einwirkung, vor allem durch die dauernde Einwirkung von ultravioletter (Sonnen-)Strahlung verändert werden. Man geht davon aus, dass die Ursache des Plattenepithelkarzinoms eine Veränderung der DNA in den Epithelzellen ist. In Folge kommt es zu einer allmählichen tumorösen Entartung der Zellen. Besonders gefährdet sind hellhäutige Pferderassen. Die Krankheit ist nicht ansteckend.

 

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Nach einer bestmöglichen chirurgischen Entfernung des Tumorgewebes kommt es häufig schnell wieder zu einem Rezidiv (Wiederauftreten). Deshalb sollte die dendritische Zelltherapie umgehend nach einem operativen Eingriff eingeleitet werden. Dabei arbeitet PetBioCell mit Ihrem Haustierarzt zusammen, um gemeinsam ein gutes Behandlungsergebnis zu erreichen.

Die dendritische Zelltherapie kann zur Behandlung eines Plattenepithelkarzinoms als auch bei anderen Tumorerkrankungen eingesetzt werden.

Auftreten des Plattenepithelkarzinoms beim Pferd

Laut einer aktuellen Studie aus Großbritannien sind etwa 19% der Tumore bei Pferden Plattenepithelkarzinome. Eine weitere Studie aus den USA besagt, dass bei Pferden (neben den Melanomen und Equinen Sarkoiden) Plattenepithelkarzinome zu den drei häufigsten Hauttumoren gehören.

Weiterhin ist das Plattenepithelkarzinom der am häufigsten vorkommende Tumor an den Augenlidern (perioculares Plattenepithelkarzinom) und im Penis- und Vorhautbereich (peniles Plattenepithelkarzinom des Schlauches). Das Karzinom tritt aber auch häufig in der Perianalgegend (Region um den After und Schließmuskelbereich) auf.

Das Problem bei der Erkrankung mit einem Plattenepithelkarzinom des Pferdes: Es entsteht häufig an anatomisch schwierig zu behandelnden Körperregionen (zum Beispiel wie oben beschrieben rund um das Auge, an den Augenlidern, der Nickhaut, im Präputial- und Analbereich). Campos Schweitzer et al. berichten über ein Plattenepithelkarzinom bei einer Warmblutstute im Bereich von Kehlkopf und Luftröhre.

Das Plattenepithelkarzinom gehört zu den durch UV-Strahlen induzierten Tumoren. Deshalb findet man häufig das okulare Auftreten am Auge. Im Zusammenhang mit der Entstehung des Plattenepithelkarzinoms am/im Präputialbereich wird häufig auf eine Mitbeteiligung des Papillomavirus (Warzen erzeugendes Virus) hingewiesen.

  • Appaloosa und American Paint Horse haben eine erhöhte Erkrankungswahrscheinlichkeit für Plattenepithelkarzinome
  • Außerdem sind „Cob Horses“, also mittelgroße Pferde, besonders anfällig für das Plattenepithelkarzinom
  • Stuten hingegen haben generell ein geringeres Risiko für einen Befall mit Plattenepithelkarzinomen.
  • Plattenepithelkarzinome zeigen häufig eine ausgeprägte Metastasierungstendenz.

Symptome eines Plattenepithelkarzinoms bei Ihrem Pferd

Symptome eines Plattenepithelkarzinoms finden Sie in den meisten Fällen auf der Haut Ihres Pferdes. Die ersten Anzeichen können

  • ein unter der Haut liegendes Knötchen,
  • Warzen oder
  • schuppige Stellen auf der Haut sein.

Falls Ihnen Veränderung auf der Haut Ihres Pferdes auffallen, sollten Sie diese auf jeden Fall beobachten und wenn nötig, von einem Tierarzt untersuchen lassen. Auch die Stellen, die nicht mit Fell bedeckt sind (bspw. Augen, After, Maul und Schleimhäute im Maul) sollten Sie beobachten und ab und an von einem Tierarzt kontrollieren lassen. Denn auch diese Stellen können von einem Plattenepithelkarzinom betroffen sein. 

Der Verlauf einer Erkrankung eines Plattenepithelkarzinoms beim Pferd

Das Plattenepithelkarzinom ist eine sehr hartnäckige und aggressive Tumorerkrankung. Sie neigt dazu, sich auf die umliegenden Organe auszubreiten (wächst infiltrativ) und kann wieder auftreten (Rezidiv). Das bedeutet, dass trotz einer chirurgischen Entfernung die Gefahr einer Wiederkehr des Tumors nicht ausgeschlossen ist. Die Prognose ist deshalb schwierig zu stellen, da es darauf ankommt mehrere Behandlungsoptionen aufeinander abzustimmen, um eine lange Abheilung des Tumorgeschehens zu erreichen.

Behandlung des Plattenepithelkarzinoms beim Pferd

Sinnvoll ist eine alleinige chirurgische Therapie nur, wenn durch eine frühzeitige radikale Operation mit Entfernung der regionalen Lymphknoten das Tumorgewebe vollständig entfernt werden kann. Dies ist meist sehr schwierig, da es sich häufig um anatomisch schwer zu erreichende Körperregionen handelt.

Die Behandlung mit (örtlicher) Chemotherapie erweist sich häufig als ungünstig, da sie zu erheblichen Irritationen von Haut und Schleimhaut führen kann. Das wiederum kann starke Abwehrreaktionen bei dem Patienten hervorrufen. Außerdem besteht die Gefahr des Kontaktes von Tierarzt und Betreuungspersonal/Besitzer mit den giftigen Arzneistoffen.

Die Bestrahlungsbehandlung ist in neuerer Zeit eine weitere Option in der Behandlung des Plattenepithelkarzinoms des Pferdes.

Behandlung des Plattenepithelkarzinoms beim Pferd mit der dendritischen Zelltherapie

Die immunologische Behandlung mit dendritischen Zellen bei Pferden wurde in zahlreichen Erkrankungsfällen bereits erfolgreich nach einer chirurgischen (Teil-) Entfernung des Plattenepithelkarzinoms eingesetzt. Hier ist eine Gefährdung von Patient und menschlichen Kontaktpersonen ausgeschlossen. Um Ihr Pferd wieder fit zu bekommen sind nur wenige Behandlungsschritte notwendig, die vom Haustierarzt durchgeführt werden können. Der Aufenthalt in einer Klinik ist nicht nötig.

Literatur: Campos Schweitzer A et al. (2019): Laryngotracheales Plattenepitehlkarzinom bei einer Warmblutstute, Der Praktische Tierarzt 07/2019, 672-679

 

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