Gegenanzeigen

Folgende Gegenanzeigen sollten bei der dendritischen Zelltherapie beachtet werden:

  • Misteltherapie: sollte vor der dendritischen Zelltherapie abgesetzt werden. Durch eine Behandlung mit Dendriten und Mistelpräparaten gleichzeitig kommt es zu einer Überbeanspruchung des Immunsystems des Tieres. Es gilt: Viel (gleichzeitig) hilft nicht auch viel, sondern es kommt auf einen gezielten Abgleich der Behandlungsmethoden an. Wenn beide Therapien angewendet werden sollen, ist eine Aufeinanderfolge zu planen.
  • Bluttransfusion: Mit der dendritischen Zelltherapie sollte nach einer Bluttransfusion erst nach einer vierwöchigen Karenzzeit begonnen werden. Diese Zeit ist notwendig, bis Spenderblutzellen aus dem Organismus entfernt sind und das eigene Blutsystem wieder aufgebaut ist. Dann ist eine regelgerechte immunologische Behandlung wieder möglich.
  • Normale Schutzimpfungen: sollten nicht während eines Behandlungszyklus stattfinden, sondern erst mit (mindestens) sechs Monaten Abstand nach der dendritischen Zelltherapie. Auch hier soll eine Überreaktion des Organismus vermieden werden. Der behandelnde Haustierarzt sollte sehr genau den notwendigen Impfschutz (z.B. für Auslandsreisen) gegen das erzielte immunologische Gleichgewicht des an einem Tumor erkrankten Tieres abwägen.
  • Trächtigkeit: Tragende Tiere dürfen nicht mit der dendritischen Zelltherapie behandelt werden. Nach der Geburt – bei dann laktierenden Tieren – ist eine Immunbehandlung normal durchführbar.
  • Zusatzstoffe/Vitamine: Eine große Anzahl an Supplementen und Präparaten mit den verschiedensten Wirkstoffen ist auf dem Markt erhältlich. Auch hier sollte die für das zu behandelnde Tier individuelle und richtige Kombination von Behandlungsmethoden, Fütterung und Zusatzstoffen ermittelt werden.

Bei Rückfragen zu den Gegenanzeigen oder der dendritischen Zelltherapie im Allgemeinen, sprechen Sie uns direkt an: 05522-9182581.