Kompetenzzentrum TGZ-Südharz und PetBioCell

Das Tiergesundheitszentrum Südharz und PetBioCell bilden zusammen ein starkes Kompetenzzentrum bei der Behandlung von Tumorpatienten.

Diagnose

Durch die sehr gute Ausstattung und die hohe Fachkompetenz der Mitarbeiter im Tiergesundheitszentrum Südharz kann bei einem Tumorverdacht schnell und gezielt eine Diagnose gestellt werden. Das ist besonders wichtig für die Patientenbesitzer in Situationen in denen ein Tumorverdacht besteht und die Besitzer große Unsicherheit und Sorge haben.

Die moderne Ausstattung des Tiergesundheitszentrums Südharz umfasst:

  • Digitales Röntgen zur schnellen Untersuchung von Knochenstrukturen und Auffälligkeiten in den inneren Organen.
  • Hochauflösendes Ultraschall zur unkomplizierten und genauen Untersuchung der inneren Organe (bspw. Leber, Milz, Niere).
  • Moderne Blutuntersuchungsgeräte mit denen innerhalb kürzester Zeit wichtige Blutwerte und Organfunktionen überprüft werden können.
  • Inhalationsnarkosegerät mit Überwachung zur sicheren Einleitung und Kontrolle von Narkosen, auch bei älteren Patienten.
  • CT (Computertomograph) zum Erstellen von hochauflösenden Schnittbildern vom Körper der Patienten.

Die richtigen Ansprechpartner

Die Mitarbeiter des Tiergesundheitszentrums Südharz sind besonders spezialisiert auf die Betreuung von Patienten in Notsituationen, wie einer Erkrankung mit einem Tumor.

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Dr. Thomas Grammel
info@petbiocell.de
05522-9182581

  • Dr. Lukas Grammel ist Fachtierarzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Die Betreuung und Durchführung von Operationen von Tumoren bei älteren Patienten oder Patienten mit Begleiterkrankungen anderer Organe (bspw. Leber, Niere oder Herz) sind für ihn ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit.
  • Dr. Thomas Grammel betreut seit über 35 Jahren Tumorpatienten. Dabei hat er auch die dendritische Zelltherapie als moderne immunologische Tumorbehandlung entwickelt und betreut die Patientenbesitzer darüber hinaus auch ganzheitlich bei allen Fragen rund um die Behandlung ihres Vierbeiners.
  • Marina Grammel ist Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere und hat besondere Kenntnisse im Bereich Diagnostik, Screening und Behandlung.
  • Dr. Annika Kniepen hält die Zusatzbezeichnung Kardiologie beim Kleintier und ist damit ein wertvoller Bestandteil des Teams. Die kardiologische Abklärung ist häufig besonders bei älteren und durch Tumore geschwächte Patienten wichtig.

Neben den Spezialisten ist das gesamte Team des Tiergesundheitszentrums Südharz auf den Umgang mit Tumorpatienten und deren Besitzern sensibilisiert. Gerade die große emotionale Belastung für die Patientenbesitzer wird durch die sympathische und ruhige Atmosphäre in der Klinik aufgefangen.

Tumore operieren

Wurde der Verdacht auf einen Tumor bestätigt, stellt sich zunächst die Frage, ob der Tumor chirurgisch entfernt werden kann.

  1. OP planen: Durch Ultraschall-, Röntgen-, und CT-Untersuchungen kann eine OP gut geplant werden.
  2. OP durchführen und überwachen: Durch das moderne Narkosegerät, die permanente Überwachung während der Narkose und die speziell ausgebildeten Mitarbeiter kann das Risiko einer Narkose so gering wie möglich gehalten werden, auch für klassische Risikopatienten.
  3. Nachkontrolle und Betreuung: Nach der OP wird das Ergebnis gemeinsam mit dem Patientenbesitzer besprochen. Die Nachkontrolle und Betreuung kann dann häufig nach Rücksprache wieder beim Haustierarzt stattfinden.
  4. Nachbehandlung: Die Operation ist häufig der erste Schritt bei einer Tumorbehandlung. Gemeinsam mit dem Team wird besprochen, welche weiteren Schritte für den Patienten wichtig sind.

Moderne Behandlungsansätze - Dendritische Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie basiert auf einem einfachen Konzept: Das Immunsystem des Patienten soll wieder aufmerksam gemacht werden auf die Tumorzellen.

Das Immunsystem steht also im Mittelpunkt der dendritischen Zelltherapie. Denn wenn ein Tumor entsteht, ist das Immunsystem nicht mehr in der Lage, diese Tumorzellen zu bekämpfen und zu zerstören. Die von PetBioCell speziell für den einzelnen Patienten hergestellten dendritischen Zellen können in der Lage sein, eine kraftvolle und gezielte Immunreaktion gegen im Körper befindliche Tumorzellen auszulösen.

Die Ziele der dendritischen Zelltherapie sind:

Rezidivierung / Amputation verhindern

In Situationen in denen ein Weichteiltumor nicht mit ausreichendem Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe entfernt werden konnte, kann die dendritische Zelltherapie helfen, ein Rezidiv zu verhindern.

Metastasierung aufhalten

Wenn ein Tumor mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zur Metastasierung vorliegt (bspw. Melanom oder Adenokarzinom mit Lymphgefäßeinbrüchen), kann die dendritische Zelltherapie helfen, den Prozess der Metastasierung aufzuhalten.

Behandlungsoptionen schaffen und Lebensqualität erhalten

In Situationen in denen keine andere Behandlungsmöglichkeit verfügbar ist, kann die dendritische Zelltherapie helfen, die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Dies gilt bspw. auch für inoperable intestinale und abdominale Tumore (bspw. Leberkarzinom).

Durchführung der dendritischen Zelltherapie

Gemeinsam mit Ihrem Haustierarzt plant PetBioCell die dendritische Zelltherapie. Dabei kann die Diagnose und chirurgische Vorbehandlung im Tiergesundheitszentrum Südharz oder bei Ihrem Haustierarzt durchgeführt werden. Vorteile im Tiergesundheitszentrum Südharz sind die große Erfahrung des Teams, das familiäre Umfeld und die Schnelligkeit der Untersuchungen.

  1. Diagnose und ggf. OP im Tiergesundheitszentrum Südharz oder beim Haustierarzt / Spezialisten vor Ort. Finden Sie einen Spezialisten in Ihrer Nähe: https://www.petbiocell.de/tierhalter/qualifizierte-tieraerzte
  2. Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie beim Haustierarzt.