Bauchspeicheldrüsenkrebs beim Hund

Tumoren der Bauchspeicheldrüse des Hundes können

  1. im Gebiet der Ausführungsgänge der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) als Exokriner Pankreastumor, meist als Adenokarzinom
  2. als Insulinom als Tumor der Inselzellen, die an der Insulinproduktion beteiligt sind,

auftreten.

Bei einem Karzinom am Pankreas ist schnelles Handeln gefragt. Mithilfe der dendritischen Zelltherapie hat Ihr Hund die Chance, den bösartigen Tumor erfolgreich zu bekämpfen und seine Lebensqualität zu verbessern.

Exokriner Pankreastumor
Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Bauchspeicheldrüsenkarzinom genannt, ist eine bösartige Erkrankung der Bauchspeicheldrüse bei Hunden. Diese kommt zwar eher seltener vor, ist allerdings sehr bösartig und gefährlich. Der exokrine Teil der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein Teil des Verdauungsapparates, das Enzyme abgibt, die im Bereich des Zwölffingerdarms mit den Sekreten der Leber (Gallensäure) an der Fermentierung der Nahrung beteiligt ist. Erfährt dieses Organ eine Neoplasie, also eine unnatürliche Veränderung der Zellstruktur, kann das den Verdauungsprozess enorm stören und beeinträchtigen.

Symptome bei Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Ihrem Hund

Die Symptome bei einem Tumor der Bauchspeicheldrüse sind sehr unspezifisch. Eine noduläre Hyperplasie (gutartige Wucherung) kommt als asymptomatische Erscheinung vor allem bei älteren Hunden vor und muss von bösartigen Vorgängen abgegrenzt werden. Auch gutartige Pseudozysten oder Adenome werden bei Ultraschalluntersuchungen oder Probelaparatomien gefunden. Bei der Erkennung hat der Tumor häufig schon in andere (Bauch)-Organe gestreut. Oft werden die Tumorerkrankungen spät erkannt, da die erkennbaren Symptome nur selten direkt auf ein Krebsgeschehen hinweisen. Viele der Symptome lassen sich nämlich leicht verwechseln mit anderen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, etwa einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Zuweilen kommt es auch bei falscher Futteraufnahme (Fremdkörper, Knochen) zu vorübergehenden Störungen im Bereich der Pankreas.
Zu den Anzeichen zählen beispielsweise Fieber, allgemeines Unwohlsein und Schwäche. Hinzukommt häufig auch Gelbsucht, da auch die Gallengänge der Leber durch den Tumor in Mitleidenschaft gezogen werden können. Appetitlosigkeit und damit einhergehender Gewichtsverlust können weitere Folgen sein.
Viele Hunde leiden außerdem an zum Teil sehr schweren Bauchschmerzen und durch die schlechte Futteraufnahme einer schlechten Verdauung bzw dauernder Durchfall-erscheinungen. Diese kann man aber auch häufig vielen anderen, harmlosen Erkrankungen zuordnen und lassen nicht direkt auf einen Tumor der Bauchspeicheldrüse schließen. Durch die Krebserkrankung kann es auch zur Metastasierung in den Bauchraum und zu einer Bauchöhlenwassersucht (Ascites) kommen.

 

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Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Hunden

Die meisten hämatologischen und blutchemischen Untersuchungen erbringen keine klaren Hinweise auf ein Tumorgeschehen. Es können eine milde Anämie, Hyperglykämie, Neutrophilie und eine Erhöhung der Bilirubinwerte (bei Verschluss der Gallenwege) gefunden werden. Veräbnderungen von Serumamylase und Lipase kommen nicht immer vor. In Extremfällen scheint es eher Hinweis auf eine Pankreasinsuffizienz zu geben.
Röntgenkontrastaufnahmen können Abflusstörungen im Bereich des Zwölffingerdarmes zeigen und damit Hinweise auf die Erkrankung geben. Die Ultraschalluntersuchung ist ein sehr wichtiges Diagnostikinstrument, um den Primärtumor aufzuspüren und unter Ultraschallkontrolle eine Biopsie zu entnehmen. Gleichzeitig kann eine eventuelle Metastasierung in den Leberbereich oder Lymphknoten im Bauchraum dokumentiert werden. Der Nutzen von CT- oder MRT-Untersuchungen bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen ist nicht erweisen. In Zweifelsfällen wird eher zu einer Bauchoperation (diagnostische Laparotomie) geraten.

Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Hunden

Wenn eine vollständige Entfernung des Tumors möglich ist, sollten Sie eine OP unbedingt mit auf den Behandlungsplan Ihres Hundes setzen. Eine Operation ist meist der einzige Weg, vorerst möglichst viele Tumorzellen schnell und sicher bei Ihrem Tier zu entfernen. Gleichzeitig sollte ebenfalls zeitnah eine dendritische Zelltherapie durchgeführt werden. Da der Bauchspeicheldrüsentumor häufig schon metastasiert ist bei der Erkennung, macht die Behandlung auf jeden Fall Sinn: Die Immuntherapie stärkt das Immunsystem Ihres Hundes, macht übrig gebliebene Tumorzellen im Körper ausfindig und regt deren Zerstörung an. So wird die Gefahr eines Wiederauftretens des Tumors verringert. Durch die dendritische Zelltherapie kann außerdem die Lebensqualität Ihres Hundes verbessert und die Lebenserwartung gesteigert werden.

Wichtig ist auch, dass man die Ernährung des Hundes mit einem Bauchspeicheldrüsenkrebs umstellt.

 

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