Prostatakrebs bei Hunden

Gut- wie auch bösartige Tumore an der Prostata sind bei Hunden äußerst selten. Zwar weisen vier von fünf Hunden im Alter Vergrößerungen der so genannten Vorsteherdrüse auf, diese lassen jedoch in den meisten Fällen nicht auf einen Tumor oder Krebs schließen. Ist Ihr Hund aber von einem Prostatatumor betroffen, so ist schnelles Handeln gefragt. Nicht nur, dass es sich bei den Tumoren meist um bösartige Karzinome handelt, die Zellen haben auch eine starke Neigung zur Metastasierung, also Ausbreitung. Gerade in diesen Fällen ist die dendritische Zelltherapie meist die letzte Möglichkeit, Ihrem Hund zu helfen und die Lebenserwartung zu verbessern. Häufige Tumorarten in der Prostata sind: Adenokarzinome, Übergangsepithelkarzinome, Plattenepithelkarzinome und undifferenzierte Sarkome.

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Keine Rassendisposition bei Prostatakrebs

Bisher ist nicht bekannt, dass bestimmte Rassen häufiger als andere an Tumoren der Prostata leiden. Jedoch lässt sich sagen, dass überwiegend große und alte Hunde ab zehn Jahren unter den Tumoren leiden. Ein Unterschied zwischen kastrierten und nicht kastrierten Rüden konnte ebenfalls nicht festgestellt werden. Ob ihr Hund eine Kastration hinter sich hat oder nicht, spielt also keine Rolle.

Die Symptome von Prostatatumoren

Tumore der Prostata äußern sich oft über die Vergrößerung der Vorsteherdrüse. Dadurch lässt sich das ‚Problem‘ auch relativ schnell und einfach vom Tierarzt ertasten.

Der Druck, der durch den Tumor entsteht, belastet die Harnröhre und den Enddarm. So kommt es häufig vor, dass betroffene Patienten Probleme mit dem Kotabsatz und dem Wasserlassen haben. Auch Beimischungen von Blut (frisches als auch altes Blut) können dem Urin beigefügt sein. Eine Schwäche oder Lahmheit der hinteren Gliedmaßen ist ein weiteres Anzeichen für Prostatakrebs.

Die weiteren Symptome sind eher untypisch. Die Tiere leiden etwa unter Appetitlosigkeit und damit einhergehender Abmagerung. Auch ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf und vermehrtes Urinieren kommt vor.

Diagnose von Prostatakrebs bei Ihrem Hund

Dadurch, dass  sich spezifischere Symptome wie die Lahmheit der Hinterbeine oft erst im späteren Krankheitsverlauf zeigen, ist der Krebs bei Diagnose häufig schon weit fortgeschritten. Bei rund 80 Prozent lassen sich zu diesem Zeitpunkt der Diagnose schon Metastasen in anderen Organen erkennen. Die Lebenserwartung Ihres Hundes hängt stark vom Stadium des Prostatakrebs ab.

Behandlung des Prostatakrebs

Behandlungen wie die Chemotherapie werden nur angewendet, wenn der Tumor noch keine Metastasen gebildet hat. Die dendritische Zelltherapie hingegen greift auch dann. Selbst bei weit fortgeschrittenen und inoperablen Tumoren konnten wir in der Vergangenheit schon Erfolge erzielen. Die dendritische Zelltherapie bietet eine schonende Alternative zu schmerzhaften Behandlungsmethoden, baut das Immunsystem Ihres Lieblings auf und verbessert die Prognose hinsichtlich Lebensqualität und Lebenserwartung.

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