Milztumor (Hämangiosarkom) beim Hund

Wenn Ihr Hund einen Milztumor hat, bietet PetBioCell als schonende Behandlungsform eine Immuntherapie aus körpereigenen Zellen (so genannten dendritischen Zellen) an. Wichtig bei der Behandlung eines Milztumors bei Ihrem Hund ist, dass Sie sich frühzeitig für eine entsprechende Behandlung entscheiden. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser ist die Prognose. Allgemeine Informationen zum Milztumor beim Hund finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Mit der dendritischen Zelltherapie behandeln Sie, im Gegensatz bspw. zur Chemotherapie, nicht nur die Symptome des Milztumors bei Ihrem Hund, sondern bekämpfen die Ursache. Über die Behandlung von Milztumoren kann die dendritische Zelltherapie von PetBioCell auch bei weiteren Erkrankungen Ihres Hundes eingesetzt werden.

Bei vielen Patienten kann durch die dendritische Zelltherapie eine Verbesserung der Lebensqualität beobachtet werden. Sprechen Sie uns unverbindlich an und lassen Sie sich zu Ihrem Patienten beraten.

Die dendritische Zelltherapie bietet PetBioCell Ihrem Hund in Zusammenarbeit mit Ihrem Haustierarzt an, gerne erklären wir Ihnen den Ablauf.

ablaufplan dendritische Zelltherapie

Allgemeine Informationen zum Milztumor beim Hund finden Sie hier:

Milztumor bei Ihrem Hund


Etwa die Hälfte der Milztumoren beim Hund ist gutartig, dies ist die gute Nachricht. Die gutartigen Tumore führen zu einer Milzvergrößerung (Splenomegalie), zerstören das Organ aber nicht und breiten sich auch selten auf andere Organe aus. Aber: Bösartige Milztumore hingegen metastasieren sehr häufig, das heißt sie streuen Tochtergeschwülste in andere Organe, oftmals schon bevor der eigentliche Tumor entdeckt wird. Etwa 43 % der Milztumore werden als Hämangiosarkom, eins der bösartigsten Sarkome beim Hund, diagnostiziert und treten zumeist bei älter werdenden Hunden auf.

Ursache für das Entstehen von Hämangiosarkomen sind Veränderungen an der inneren Auskleidung (Endothel) von Blutgefäßen.

Ein Milztumor ist nicht das Gleiche wie eine Milzvergrößerung (z.B. eine so genannte knotige Hyperplasie): Eine knotige Hyperplasie entsteht dann, wenn die Bereiche der Milz verstärkt arbeiten müssen, die dem Abwehrsystem dienen. Das ist meistens bei Infektionskrankheiten oder Autoimmunerkrankungen der Fall, wenn sehr schnell viele Abwehrzellen gebildet werden müssen. Daher vergrößern sich diese Bereiche und bilden Knoten.

Anzeichen für einen Milztumors bei ihrem Hund

Vorherige Anzeichen beim Verhalten des Hundes sind kaum zu erkennen. Oft geschieht das Wachstum von Milztumoren fast explosionsartig. Erst mit der Größe des Tumors nehmen auch die körperlichen Auffälligkeiten zu. Wenn die Anzeichen einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes allerdings eintreten, sollten Sie genau das Verhalten Ihres Hundes beobachten. Die Symptome sind sehr vielfältig:

Weitere Anzeichen für einen Milztumor bei ihrem Hund sind:

  • zunehmende Müdigkeit,
  • krampfende Bauchschmerzen, wenn sie den Hund zum Beispiel hochhalten wollen,
  • das Zusammenbrechen auf den Hinterbeinen,
  • sowie plötzliches Auftreten von Nasenbluten.

Ebenso könnten weiter Anzeichen sein:

  • dass sie allgemeine Schwäche,
  • Appetitlosigkeit,
  • stark angeschwollener Bauch
  • und dementsprechend Bauchschmerzen,
  • sowie gelegentliches Erbrechen beobachten.

Viele Blutwerte sind bei der Erkrankung verändert, besonders auffällig ist der sichtbare Blutverlust im Blutbild.

Wenn der Milztumor sehr groß ist, nimmt der Bauchumfang zu. Folgeerscheinungen wie Atemnot und häufiges Erbrechen sind auf die Beteiligung benachbarter Organe zurückzuführen. Starke - oft sehr plötzliche - Blutungen aus dem Tumor in der Milz führen zu Kreislaufschwäche, blassen Schleimhäuten, Anämie und schließlich zum Schock mit flacher Atmung und erhöhtem Puls. Wenn der Krankheitszustand unbemerkt bleibt können die Hunde innerhalb kurzer Zeit in die Bauchhöhle hinein verbluten. Finden Sie hier Information über Milzriss beim Hund 

Der Verlauf des Milztumors beim Hund

Der Verlauf des Milztumors ist sehr aggressiv. Die Prognose bei einem Milztumor hängt vom jeweiligen Stadium ab.

Der Milztumor beim Hund wächst infiltrativ in die Milz ein und führt dort zu starken Zerstörungen. Können schon starke Zerstörungen beobachtet werden, verschlechtert sich die Prognose und damit die Lebenserwartung für den Patienten.

Darüber hinaus neigt der bösartige Milztumor bei Hunden dazu, in kurzer Zeit nach der OP wieder aufzutreten, dann in anderen Organen wie beispielsweise der Leber.

Häufig wird eine Ausbreitung des Milztumors bei Hund auf andere Organe wie die Leber beobachtet. Wenn Metastasen festgestellt werden, verschlechtert sich die Prognose für den Patienten.

Durch den Milztumor verursachte Schmerzen bei Ihrem Hund

Milztumore treten am häufigsten bei älteren Hunden zwischen 8 und 10 Jahren auf. Etwa 40% aller Hunde erkranken an einem Milztumor. Aufgrund der Häufigkeit der Milztumorerkrankungen ist die regelmäßige Untersuchung der Milz bei älteren Hunden dringend notwendig.

Milztumore sind primäre Tumore, das bedeutet, dass Sie im Organ selbst liegen und nicht die Metastasen einer anderen Tumorerkrankung sind. Bei der Tumorart handelt es sich in den meisten Fällen um ein Hämangiosarkom.

Milztumore sind für die Hunde besonders gefährlich und können zu starken Schmerzen führen. Denn sie bestehen aus einer sehr schwammigen und weichen Masse, weshalb sie leicht in den Bauchraum bluten. Durch die Blutung wird der Hund extrem geschwächt. Außerdem kann es bei Milztumoren zu einer Bildung von Metastasen kommen, wodurch auch andere Organe im Körper des Hundes betroffen wären und die eventuell zu noch mehr Schmerzen führen könnten.  

Noch schmerzhafter für den Hund wird es, wenn der Tumor zu wachsen beginnt. Da der Tumor, dadurch viel Platz im Bauch einnimmt kann es zu Atemnot, Erbrechen und starken Bauchschmerzen kommen. Zudem ist die Gefahr, dass der Tumor platzt, sehr groß.
Sollte der Tumor platzen, würde dies zu starken Blutungen im Bauch führen, die der Hund in den meisten Fällen nicht überlebt, eine Notoperation kann den Hund retten.

Therapieoptionen wenn Ihr Hund einen Milztumor hat

Abhängig davon, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Milztumor handelt und in welchem Stadium sich dieser befindet gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für eine Therapie.

Bei Verdacht auf einen bösartigen Milztumor bei ihrem Hund sollte die Milz sofort entfernt werden. Der Hund kann problemlos ohne die Milz leben. Die Lebenserwartung nach einem alleinigen chirurgischen Eingriff beträgt normalerweise nur zwischen 1 und 3 Monaten.

Ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung der Milz ist in den meisten Fällen unumgänglich. So kann der Tumor schnell entfernt und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Je schneller hier gehandelt wird, desto besser ist die spätere Prognose für den Patienten.

Alternativ kann auch die dendritische Zelltherapie von PetBioCell eingesetzt werden. Zum einen werden durch die Therapie die Schmerzen des Hundes gelindert. Zum anderen wird das Immunsystem Ihres Hundes gestärkt und auf die im Körper verbliebenen Tumorzellen aufmerksam gemacht. Wodurch diese endgültig zerstört werden können. Die dendritische Zelltherapie ist im Gegensatz zur Chemotherapie eine sehr schonende Behandlungsmethode. 

Eine Bestrahlung kommt beim Milztumor beim Hund nicht in Frage.

Eine aktuelle Veröffentlichung von Wendelburg et al. beschäftigt sich mit der Überlebenszeit von 208 Hunden mit Hämangiosarkom der Milz. Dabei wurden 154 Hunde einbezogen, die nur chirurgisch behandelt wurden (Milz durch OP entfernt) sowie 54 weitere Hunde, die eine palliative Chemotherapie erhielten. Je nach Stadium des Milztumors unterscheidet sich die Lebenserwartung der Hunde:

  • Stadium I: Hämangiosarkom nur der Milz - mittlere Lebenserwartung 5,5 Monate
  • Stadium II: Rupturiertes (geplatztes) Hämangiosarkom - mittlere Lebenserwartung 2 Monate
  • Stadium III: Hämangiosarkom mit Fernmetastasen (bspw. in der Leber) - mittlere Lebenserwartung 0,9 Monate

Weitere Information über Überlebenschancen bei einem Milztumor

Eine längere Lebenserwartung einer palliativen Chemotherapie konnte bei dieser Untersuchung nicht gefunden werden. Es ist also egal, ob sie nach der OP eine Chemotherapie machen oder nicht.

Gardner et al. fanden in ihrer aktuellen Veröffentlichung auch keine Verbesserung der Lebenserwartung bei den Hunden mit Milztumor, wenn Toceranib nach einer Chemotherapie verabreicht wurde.

Sie haben Fragen oder wünschen sich ein persönliches Beratungsgespräch, dann können Sie uns gerne kontaktieren.

Behandlung des Milztumors (Hämangiosarkom) beim Hund mit der dendritischen Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie kann bei einem bösartigen Milztumor (Hämangiosarkom) beim Hund helfen, die Lebenserwartung ihres Hundes deutlich zu verlängern. Die Lebenserwartung für Patienten mit Milztumor beträgt 456 Tage. Wichtig ist, dass die Behandlung mit dendritischen Zellen möglichst schnell nach der OP begonnen wird. ein Fallbeispiel zur Behandlung eines Tumors in der Milz finden Sie unter: https://www.petbiocell.de/hunde/milztumor/fallbeispiel

Studie zum Milztumor

In einer führenden Tierklinik in der Region Frankfurt führen wir eine so genannte Doppelblindstudie durch. Dabei bekommt die Hälfte der Patienten nach der OP die dendritische Zelltherapie. Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos. Die Studie umfasst auch intensive kostenlose Nachkontrollen. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie mit Ihrem Hund an der Studie teilnehmen möchten.

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