Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Ihrer Katze

Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) der Katze bezeichnen Tierärzte als Pankreatitis. Sie kommt bei Katzen, aber auch bei vielen anderen Tieren sowie bei Menschen vor. Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Pankreatitis. Eine akute Pankreatitis bei der Katze lässt sich behandeln, die Bauchspeicheldrüse kann sich anschließend vollständig erholen.

Bei der chronischen Form schreitet die Pankreatitis bei der Katze immer weiter fort und die Bauchspeicheldrüse wird irreparabel geschädigt. In diesem Fall lässt sich durch eine Behandlung unter Umständen die Erkrankung verlangsamen und die Symptome lassen sich lindern. Eine Pankreatitis bei der Katze kann im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen oder aber eigenständig auftreten; im letzteren Fall ist die Ursache meistens unklar.

Symptome des Bauchspeicheldrüsenkrebses bei Ihrer Katze

Leider treten bis zu einem relativ späten Stadium keinerlei Symptome auf. Weder dem Blutbild noch den Pankreasenzymen sind eindeutigen Veränderungen zuzuordnen, welche nicht auch bei einer Pankreatitis oder z.B. bei Leberproblemen auftreten.

Im späteren Verlauf können

  • Bauchschmerzen
  • Erbrechen
  • oder Durchfall

hinzukommen. Doch auch diese Symptome treten bei vielen anderen Erkrankungen (häufig bei Pankreatitis) auf, sind also allein, ohne dass ein Tumor nachgewiesen und histologisch als bösartig klassifiziert wurde, kein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung. Letztlich kommt es zum Gewichtsverlust bis zu Kachexie - Symptomen, die man auch dem nicht ausreichend eingestelltem Diabetes zuordnen kann.
Deshalb muss bei Katzen, die an Verdauungssymptomen leiden, dies können Durchfälle und Erbrechen sein, muss als Differentialdiagnose auch an eine Pankreaserkrankung, schlimmstenfalls an eine Tumorerkrankung gedacht werden. Dabei können die beiden Bereiche der Bauchspeicheldrüse betroffen sein:

  1. Exokriner Pankreastumor
    Dies ist ein seltener Tumor bei der Katze, übrigens auch beim Hund. Hier ist der Bereich der Pankreasgänge betroffen und es handelt sich meist um Adenokarzinome der Pankreas. Es werden relativ unspezifische Symptome bei dieser Tumorerkrankung gefunden, diese können theoretisch auch auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) hinweisen. So findet sich Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit, Erbrechen, eine Anschwellung des Bauchvolumens durch die Grösse der Tumorveränderung. Weiter kann es durch das Übergreifen auf das Bauchfell zu Flüssigkeitsansammlungen im Bauch kommen (sogenannte Carcinomatosis), durch das Anstauen der gallenabführenden Gänge zu einer Gelbsucht. Selten findet sich eine Zuckererkrankung, das Katzendiabetes (Diabetes mellitus) vergesellschaftet mit einem exokrinen Pankreastumor. Ein Hinweis auf einen exokrinen Pankreastumor kann auch eine paraneoplastische Alopezie (also eine durch das Tumorgeschehen hervorgerufene Haarlosigkeit) sein, Lobetti berichtet darüber in seinem Fallbericht über eine 9 Jahre alte Katze.
  2. Tumoren der Beta-Zellen der Pankreas (Insulinom)
    Auch das Insulinom ist ein sehr seltender Tumor bei Katzen. Es handelt sich übrigens auch beim Hund um einen ungewöhnlichen Tumor. Hier sind die Insulin-produzierden Zellen des Pankreas betroffen. Wie es zu den Veränderungen der Beta-Zellen kommt, ist unbekannt. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass es eine normale oder sogar erhöhte Insulinkonzentration im Blut bei einem erniedrigten Blutglukosespiegel gibt. Die klinischen Zeichen sind also bestimmt durch die Anzeichen der Unterzuckerung. Gleichzeitig scheidet das Insulinoma oft auch zusätzlich zum Insulin weitere Hormone aus (Glucagon, Somatostatin, pankreatische Polypetptide, Gastrin, Wachstumshormon –GH-und Insulin-like-growht-factor 1 – IGF 1). Dies erklärt das häufig weiter komplizierte Krankheitsbild. Es gibt Hinweise, dass es eine Rassedisposition für Siamkatzen gibt. Die chirurgische Entfernung wird angegeben von Nelson et al mit Überlebenszeiten bis zu 32 Monaten. Die medikamentöse Behandlung besteht aus vor allem Diätempfehlungen und der Gabe von Prednisolon.

 

  • Kostenlose Beratung
  • Behandlung in vertrauter Umgebung
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Keine Narkose
  • Sofortiger Behandlungsstart
  • Keine giftigen Stoffe
  • Stärkung des Immunsystem

Diagnose und Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses bei Ihrer Katze

Um den Krebs zu diagnostizieren, muss Ihr Tierarzt ein vollständiges Blutbild machen. Auch eine Urinanalyse wird in der Regel durchgeführt. Viele Tierärzte führen darüber hinaus eine Bestimmung der Lipase (Enzym der Bauchspeicheldrüse) durch, um sich abzusichern. Letztendlich gibt aber nur eine Biopsie der Pankreas hundertprozentige Sicherheit. Bei Verdacht eines werden häufig Untersuchungen des Blutzucker und –insulinspiegels durchgeführt, um die Verdachtsdiagnose Insulinom zu stützen.

Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen hingegen sind oft unauffällig, da die Krebsveränderungen zunächst sehr klein sind und schwer zu identifizieren sind und damit weitere Kontroll-Untersuchungen notwendig machen.

Wenn nach Einschätzung des Tierarztes eine vollständige Entfernung des Tumors möglich ist, sollten Sie eine OP unbedingt mit auf den Behandlungsplan Ihrer Katze setzen. Eine Operation ist meist der einzige Weg, vorerst alle Tumorzellen schnell und sicher bei Ihrem Tier zu entfernen.

Dendritische Zelltherapie beim Bauchspeicheldrüsenkrebs Ihrer Katze

Wenn Ihre Katze einen Bauchspeicheldrüsenkrebs hat, bietet PetBioCell als schonende Behandlungsform eine Immuntherapie aus körpereigenen Zellen (so genannten dendritischen Zellen) an. Wichtig ist es, dass Sie sich möglichst frühzeitig für eine entsprechende Behandlung entscheiden. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser ist die Prognose.
Mit der dendritischen Zelltherapie behandeln Sie, im Gegensatz bspw. zur Chemotherapie, nicht die Symptome des Bauchspeicheldrüsenkrebes bei Ihrer Katze, sondern bekämpfen die Ursache. Über die Behandlung von Tumoren an der Bauchspeicheldrüse hinaus kann die dendritische Zelltherapie von PetBioCell auch bei weiteren Erkrankungen Ihrer Katze eingesetzt werden.
Bei vielen Patienten kann durch die dendritische Zelltherapie eine Verbesserung der Lebensqualität beobachtet werden. Sprechen Sie uns bitte unverbindlich an und lassen Sie sich zu Ihrem Patienten beraten.
Die dendritische Zelltherapie bietet PetBioCell Ihrer Katze in Zusammenarbeit mit Ihrem Haustierarzt an, gerne erklären wir Ihnen den Ablauf.

Literatur:
Lobetti R: Lymphocytic mural folliculitis and pancreatic carcinoma in a cat, Journal of Feline Medicine & Surgery 17(6) · November 2014
Feldman EC, Nelson RW: Beta-Cell neoplasia: insulinoma. In: Feldman EC, Nelson RW, editors: Canine and feline endocrinology and reproduction, ed 3, St. Louis, 2004, Saunders

 

Kontaktieren Sie uns

Bitte kontaktieren Sie uns einfach über das Formular: