Mammakarzinom bei der Katze

Das Mammakarzinom bei der Katze ist eine bösartige Tumorerkrankung an der Gesäugeleiste und nimmt häufig einen sehr aggressiven Krankheitsverlauf. Die Prognosen für Katzen mit Mammakarzinomen sind abhängig vom Stadium und der allgemeinen Verfassung des Tieres.

 

Symptome

Mammakarzinome sind oft spürbar, wenn Sie über die Brust oder den Bauch Ihrer Katze streichen. Während des Voranschreitens der Erkrankung kann der Tumor wachsen. Stellen Sie Knubbel oder Knoten bei Ihrem Liebling fest, sollten Sie diese von einem Tierarzt untersuchen lassen. Nur dieser kann feststellen, ob es sich dabei tatsächlich um einen bösartigen Tumor handelt oder nicht. Weitere Symptome können in Form von Antriebslosigkeit, Inappetenz und Gewichtsverlust auftreten. Ebenfalls sind eine niedrigen Puls- und Atemfrequenz Indikatoren einer ernsthaften Erkrankung.

Diagnostik

Die Diagnose eines Mammakarzinoms bei der Katze kann mithilfe einer Probenentnahme der Umfangsvermehrung und der anschließenden Biopsie gestellt werden. Bei der Biopsie kann durch die genaue Untersuchung des Tumorgewebes festgestellt werden, ob es sich um einen gutartigen oder bösartigen Tumor, also einen Mammakarzinom, handelt. Dabei können nicht nur Katzen sondern auch Kater betroffen sein. Etwa 4% aller festgestellten Mammakarzinome treten bei Katern auf. Im Hinblick auf eine Rassendisposition wurde im Speziellen bei Siamkatzen ein vermehrtes Auftreten dieser bösartigen Gesäugetumore diagnostiziert.

Behandlung

Sollte bei Ihrer Katze ein Mammakarzinom diagnostiziert worden sein, sollten Sie den Rat des Tierarztes für eine mögliche Behandlung oder Nicht-Behandlung ernst nehmen. In frühen Stadien können die Karzinome oft sehr gut operativ entfernt werden. Ist das Tumorwachstum jedoch schon fortgeschritten und hat der allgemeine Zustand Ihrer Katze sich bereits verschlechtert, ist eine OP jedoch gut zu durchdenken. Sie bedeutet viel Stress und Anstrengung für Ihren Liebling. Zudem ist zu diesem Zeitpunkt eine Entfernung des gesamten Tumorgewebes nicht mehr zu garantieren. Behandlungsmöglichkeiten wie die Chemotherapie oder die Bestrahlung können anschlagen, haben aber ein weites Spektrum an Nebenwirkungen, die Ihre Katze zusätzlich schwächen können.

Dendritische Zellen

Die Tumorbehandlung mit dendritischen Zellen kann in solchen Fällen Abhilfe schaffen. Sie ist als Begleittherapie nach einer Operation, aber auch alleinig einsetzbar, wenn von einem Eingriff abgeraten wird. Die dendritischen Zellen werden aus Eigenblut kultiviert und der Katze injiziert. Sie können das Immunsystem und damit den körpereigenen Kampf gegen entartete Zellen wieder ankurbeln.

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