Equines Sarkoid beim Pferd

Sie sind auf der Suche nach einer alternativen Behandlungsmöglichkeit eines Equine Sarkoids bei Ihrem Pferd? Dann kann PetBioCell Ihnen helfen! Mit der dendritischen Zelltherapie haben Sie die Möglichkeit, das Equine Sarkoid bei Ihrem Pferd auf eine schonende Art und Weise behandeln zu lassen. Im Gegensatz zu den vielen bekannten Behandlungsmethoden, werden mit der dendritischen Zelltherapie nicht nur die Symptome, sondern gezielt die Ursache bekämpft. Für den gewünschten Effekt ist jedoch ein früher Behandlungsbeginn von großer Bedeutung. Je früher Sie Ihr Pferd behandeln lassen, desto besser sind die Lebenserwartung und die Lebensqualität. Die Behandlung kann bei Equinen Sarkoiden als auch bei anderen Tumorerkrankungen eingesetzt werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden. Unser Team wird Ihnen bei Ihren Fragen bestmöglich weiterhelfen.

Erfolgsgeschichten zur Behandlung des Equinen Sarkoids mit der dendritischen Zelltherapie finden Sie auf der Seite der Pferdepraxis Reinfeld, Ansprechpartner dort ist Frau Dr. Ehlers.

“Ablaufplan

Das Equine Sarkoid beim Pferd

Das Equine Sarkoid ist ein Bindegewebstumor. Lassen Sie sich aber nicht von der Bezeichnung ‚Tumor‘ verwirren: Das Equine Sarkoid bildet keine Metastasen in den inneren Organen, sondern breitet sich auf der Haut des Tieres aus. Eine genaue Aufklärung, zu welchem Krankheitsbild dieser Bindegewebstumor gehört, ist bis heute nicht bekannt.

Man geht jedoch davon aus, dass er eine Kombination aus mehreren Auslösern ist. All diese Auslöser sind jedoch nicht abschließend erforscht, weshalb man vorsichtig mit einer Prognose sein muss. Die Entstehung eines Equine Sarkoids wird hervorgerufen durch:

  • Bovine Pappilomavirus
  • Ein geschwächtes Immunsystem
  • Genetische Veranlagung

Da die Differenzierung der einzelnen Auslöser eigentlich unmöglich ist, ist es im konkreten Fall schwer zu sagen, woran das Pferd nun genau erkrankt sein könnte. Das Bovine Papillomavirus (BPV) beispielsweise gelangt über kleinste Wunden oder Insekten in die Haut des Pferdes. Rund 40 % aller Pferde tragen den Virus in sich, wobei es nicht immer zum Ausbruch eines Equinen Sarkoids kommt. Ein geschwächtes Immunsystem kann z.B. dafür sorgen, dass das Virus ausbricht. Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem können

  • Abgeschlagenheit,
  • Kraftlosigkeit,
  • Müdigkeit und
  • Magen- Darm-Probleme

sein. Dabei sollten sie bedenken, dass 80 % der Immunzellen im Darm vorzufinden sind. Ein gesundes Verdauungssystem ist also wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem.

Ein geschwächtes Immunsystem wird bei Pferden unter anderem durch Stress und eine nicht artgerechte Haltung hervorgerufen. Unter nicht artgerechter Haltung versteht man u.a.

  • das Füttern falscher Mengen,
  • des falschen Futters oder
  • das Halten des Pferdes in zu feuchten Ställen.

Dies geschieht häufig unbeabsichtigt im Winter, wenn die Pferde über eine längere Zeit in den Ställen gehalten werden. So bekommen sie nur wenig Bewegung und kaum frische Luft. Durch eine hohe Luftfeuchtigkeit in schlecht belüfteten Ställen, die die Atemwege des Pferdes belastet und Atemwegsinfektionen hervorrufen kann, kann das Immunsystem des Pferdes weiter strapaziert werden. Als dritter Auslöser spielt die genetische Grundveranlagung, die bei manchen erkrankten Pferden vorliegt, eine Rolle.

Prädestinierte Stellen beim Pferd, an denen das Sarkoid entsteht, sind der Unterbauch, die Vorderbrust, Leistengegend, Hintergliedmaßen, das Augenlid, die Innenschenkel, sowie der Schlauch.

Phänotypen des Equine Sarkoides (ES)

Nachfolgend sind die verschiedenen Erscheinungsformen des Equine Sarkoids nach Ihrer Stärke aufgelistet. Sollte das Equine Sarkoid unbehandelt bleiben, kann es dazu kommen, dass es selbstständig wächst und sich zu der nächsthöheren Form weiterentwickelt. Ebenso kann es passieren, dass durch externe Einflüsse die betroffene Stelle verletzt wird. Genauso wie eine Operation oder Resektion kann eine Verletzung des Tumors dazu führen, dass dieser aggressiver wächst, sich vermehrt und neue Tumormasse bildet.

Okkultes (verborgenes) Sarkoid

Man erkennt das okkulte Sarkoid an einem abgegrenzten kahlen Fleck im Fell, unter dem sich der Tumor befindet. Bei diesem Fleck ist genau zu beobachten ob er sich ausdehnt, größer wird oder unverändert bleibt. Grund hierfür ist, dass die Haut an dieser Stelle sich zu warzenartigem Gewebe verändern und schuppig und verhornt werden kann. Wichtig für Sie zu wissen ist außerdem, dass das unauffällige Aussehen des okkulten Sarkoids häufig mit leichten Hautabschürfungen oder allergischen Reaktionen verwechselt wird. Behandelt man das okkulte Sarkoid nicht, kann es aggressiver werden und sich zu einem anderen Equine Sarkoid weiterentwickeln.

Verrukoses (warzenartiges) Sarkoid

Das verrukose Sarkoid ist erst ebenfalls wenig aggressiv, kann sich jedoch auch in aggressivere Formen transformieren und auch tiefere Schichten befallen. Die Hautoberfläche des Pferdes ist dann grau und warzenartig verändert. Wird das verrukose Sarkoid zu groß, teilt es sich. Wird es durch externe Einflüsse beschädigt, kann es sich in das fibroplastische Sarkoid weiterentwickeln.

Fibroblastisches Sarkoid

Die Diagnose beim fibroplastischen Sarkoid ist unproblematisch, auch wenn eine Verwechslungsgefahr mit Warzen, Flecken und zahlreichen anderen Tumorarten besteht. Sie erkennen das fibroplastische Sarkoid daran, dass es häufig gestielt, stark durchblutet und auffallend rot ist. Es ist ein speckig aussehender Knoten (von Bakterien besiedelt), der häufig ulzeriert, also aufplatzt, und dazu neigt zu Bluten. Das fibroplastische Sarkoid bildet sich aus anderen Sarkoiden, die gereizt oder verletzt wurden.

Noduläres (knotenartiges) Sarkoid

Diese Form des Equine Sarkoids tritt an den Kahlstellen des Pferdes auf - beispielsweise am Kopf, den Lippen, den Augenlidern oder im Genitalbereich. Dies sind kleine, dichte Knötchen, die in der Haut sitzen und sich leicht verschieben lassen. Das noduläre Sarkoid ist generell gutartig und kann chirurgisch gut behandelt werden.

Misch-Typ aus verrukosem, fibroplastischem und nodulärem Sarkoid

Es gibt einen Misch-Typen, der die Merkmale drei verschiedener Equiner Sarkoide zeigt. Ihr Tierarzt kann Ihnen bei einer Untersuchung sagen in welchem Stadium sich das Sarkoid befindet.

Malevolentes (bösartiges) Sarkoid

Dieses bösartige Equine Sarkoid breitet sich in den Lymphbahnen aus und wächst aggressiver als die anderen Sarkoide. Die Haut des Pferdes wird dann strangartig und knotig verdickt.

Das Wiederauftreten des Equine Sarkoids

Equine Sarkoide neigen sehr stark dazu, nach einer Entfernung durch eine OP wieder aufzutreten, also zu rezidivieren. Das Risiko des Rezidivs kann beispielsweise durch die dendritische Zelltherapie reduziert werden.

Die Behandlung des Equinen Sarkoids beim Pferd

Das Equine Sarkoid sollte, so lange es möglich ist, chirurgisch entfernt werden. Warten Sie zu lange, wächst der Tumor auf eine Größe, bei der eine OP nicht mehr möglich ist.

Vom „Abbinden“ des Equinen Sarkoids bei Ihrem Pferd sollten Sie absehen. Das Abbinden löst nicht das Problem des Tumors und kann zu Schmerzen beim Ihrem Pferd führen. „Doktern“ Sie nicht an dem Equinen Sarkoid herum (bspw. mit xxterra Salbe oder ähnlichem) sondern lassen Sie den Tumor von Ihrem Tierarzt beurteilen und planen Sie gemeinsam eine aussichtsreiche Behandlung.

Behandlungsansätze aus der Homöopathie können Sie in der Regel begleitend zu der konventionellen Behandlung verfolgen. Homöopathische Behandlungen zielen darauf ab, das Immunsystem zu stärken und so Ihr Pferd in der Zeit nach der OP zu unterstützen.

Behandlung des Equinen Sarkoids mit der dendritischen Zelltherapie

Die dendritische Zelltherapie wurde im Veterinärbereich zuerst bei Equinen Sarkoiden bei Pferden eingesetzt und erforscht. Zwei Doktorarbeiten zeigen, dass das Risiko für ein Rezidiv durch die Behandlung mit der dendritischen Zelltherapie reduziert werden kann. Außerdem können auch Tumore die nicht chirurgisch entfernt werden können, mit der dendritischen Zelltherapie dazu gebracht werden zu schrumpfen. Hierdurch verbessert sich die Lebensqualität des Pferdes und eine OP kann möglich werden.

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