Schilddrüsenkarzinom beim Hund

Das Schilddrüsenkarzinom beim Hund ist ein bösartiger Tumor der Schilddrüse. Es tritt überwiegend bei Hunden ab einem mittelhohen Alter zwischen neun und elf Jahren auf. Die Symptome früh zu erkennen ist in der Regel entscheidend für eine positive Prognose für den Hund.

Vorkommen

Es gibt bisher keine Studien die belegen, ob eher weibliche oder männliche Hunde von dem Krebs an der Schilddrüse befallen sind. Es wurde jedoch eine Rassendisposition für Golden Retriever, Boxer und Beagle festgestellt.

Symptome

Das Schilddrüsenkarzinom macht sich beim Hund sowohl durch unspezifische als auch spezifische Symptome bemerkbar. Zu den spezifischen Anzeichen gehört zum Beispiel die Umfangsvermehrung am Hals, die sich ab einem gewissen Zeitpunkt der Erkrankung von außen erkennen und ertasten lässt.
Durch den bösartigen Tumor leiden viele Hunde darüber hinaus an Schwierigkeiten beim Atmen und Schlucken. Es können sich auch Schwellungen sowie Rötungen am Hals und im Gesicht bemerkbar machen.
Zu den unspezifischen Symptomen gehört beispielsweise wiederholtes, scheinbar chronisches Husten. Dieses wird in der Regel durch die verschlechterte Atmung verursacht. Leider ist dieses Symptom so unspezifisch, dass es häufig nicht direkt einem Schilddrüsenkarzinom, sondern einer anderen Erkrankung zugeordnet wird.

Weitere mögliche Symptome bei einem Schilddrüsenkarzinom beim Hund sind:

  • verändertes Bellen
  • Appetitlosigkeit bzw. Futterverweigerung
  • Gewichtsabnahme

Aktivität der Schilddrüse

In rund 40% aller Fälle ist der Tumor der Schilddrüse hormonell aktiv. Das bedeutet, dass der Schilddrüsentumor Einfluss auf die Produktion der Schilddrüsenhormone nimmt. In diesen Fällen kann es dazu kommen, dass die betroffene Hunde an zusätzlichen Symptomen einer Schilddrüsenüber- oder unterfunktion leiden.

Diagnose

Eine finale Diagnose kann nur durch einen Tierarzt gestellt werden. Dieser tastet den Bereich ab, in dem der Tumor vermutet wird und entnimmt anschließend eine Probe vom Gewebe. Die entnommenen Zellen werden folgend auf Tumorgewebe untersucht.

Behandlung

Ist das Schilddrüsenkarzinom frei verschiebbar, wird anfangs oft versucht, den Tumor operativ zu entfernen. Da der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose jedoch in knapp 60% der Fälle schon Metastasen gebildet hat, ist eine Operation leider meist nicht möglich.
Alternativ zu einer OP können beispielsweise eine Strahlentherapie oder die dendritische Zelltherapie von PetBioCell (auch in Kombination miteinander) durchgeführt werden.

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