Übergangszellkarzinom bei Hunden

Übergangszellkarzinome können an verschiedenen Organen im Körper von Hunden auftreten. Dazu gehört zum Beispiel die Niere. Darüber hinaus sind Übergangszellkarzinome insbesondere an der Blase bei Hunden zu finden. Blasentumore nehmen beim Hund rund zwei Prozent aller Tumorerkrankungen ein. Die häufigste Tumorart ist dabei das Übergangszellkarzinom. Das Übergangszellkarzinom, kurz auch ÜZK genannt, ist bösartig und sehr aggressiv. Daher ist eine schnellstmögliche Behandlung entscheidend für eine positive Prognose des betroffenen Vierbeiners.

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Auftreten des Übergangszellkarzinoms

Ob das Übergangszellkarzinom vermehrt bei bestimmten Rassen oder ab einem bestimmten Alter auftritt, ist abhängig von der Lokalisation von den Tumoren. Bei Übergangszellkarzinomen an der Blase sind beispielsweise vor allem Scotch Terrier von der Krankheit betroffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Scotch Terrier an einem Übergangszellkarzinom erkrankt, ist bis zu 20 Mal höher als bei anderen Hunderassen.

Symptome des Übergangszellkarzinoms bei Ihrem Hund

Auch die Symptome unterscheiden sich bei einem Übergangszellkarzinom je nach Lokalisation des Tumors. Häufig kommt es dort zu Umfangsvermehrungen, wo der Tumor ansässig ist. Bauchschmerzen, eine allgemeine Mattigkeit und Appetitlosigkeit sind ebenfalls bei vielen betroffenen Tieren zu beobachten. Es kann auch zu Inkontinenz kommen. Infolge der Erkrankung kann es zudem zu dem sogenannten paraneoplastischem Syndrom kommen. Dieses geht mit vielen Krebserkrankungen einher und löst zusätzliche Symptome wie zum Beispiel Anämie (Blutarmut), Anorexie oder Fieber aus.

Verlauf bei einem Übergangszellkarzinoms

Wie schon erwähnt ist das Übergangszellkarzinom sehr aggressiv. Bei rund 50 Prozent der Hunde, die beim Tierarzt mit auffälligen Symptomen vorgestellt werden, haben sich bereits Metastasen gebildet. Das bedeutet, dass der Tumor auf umliegendes Gewebe und auf andere Organe gestreut hat.

Diagnose eines Übergangszellkarzinoms beim Hund

Eine Diagnose kann nur von Ihrem Tierarzt oder von einem Spezialisten gestellt werden. Dieser stellt anfangs oft mittels bildgebender Verfahren, wozu etwa ein Ultraschall oder ein CT gehören, den Ursprung der Umfangsvermehrungen fest. Dann kann eine Zell- oder Gewebeprobe von dem betroffenen Gewebe entnommen werden. Die Zellen werden anschließend mikroskopisch untersucht. Gibt diese Untersuchung keinen finalen Aufschluss, wird dafür eine Biopsie durchgeführt.

Behandlung des Übergangszellkarzinoms bei Ihrem Hund

Das Übergangszellkarzinom beim Hund kann mithilfe mehrere Methoden behandelt werden. An erster Stelle steht oft eine Operation. Durch die OP soll das Tumorgewebe so vollständig wie möglich entfernt werden. Nach der Operation erfolgt beispielsweise eine Chemotherapie, um den Krebs weiter zu bekämpfen.

Um die Lebensqualität zu verbessern und die Lebenserwartung zu erhöhen kann die dendritische Zelltherapie durchgeführt werden. Die schonende Immuntherapie von PetBioCell kann den Hundekörper stärken und eine Art „Wiederbelebung“ des Immunsystems auslösen.

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