Gehirntumor bei der Katze

Hirntumore sind bei Katzen eine eher selten vorkommende Krankheit. Von 100.000 lebenden Katzen erkranken etwa 3,5 Katzen an einem Gehirntumor.
Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze an einem Gehirntumor erkrankt ist, sollte unbedingt untersucht werden, ob es sich tatsächlich um einen Tumor handelt oder um Metastasen eines Tumors, der sich an einer anderen Stelle im Körper der Katze befindet, z.B. der Nase.  

Katzen die 11 Jahre alt sind oder älter, erkranken am häufigsten an einem Gehirntumor. Dabei handelt es sich bei der Tumorart in den meisten Fällen um ein Meningeom. Sollte eine Katze jüngeren Alters (Durchschnittsalter 5 Jahre) an einem Gehirntumor erkranken, muss neben dem Meningeom auch an das Vorliegen eines Lymphoms gedacht und untersucht werden. 

Anzeichen eines Gehirntumors bei der Katze

Bei einer erkrankten Katze fallen verschiedene Veränderungen und Ausfallerscheinungen auf. Besonders auffällig sind folgende Veränderungen:

  • Verschlechtertes Sehvermögen
  • Torkeln bis hin zur Bewegungsunfähigkeit
  • epileptische Anfälle
  • merkwürdige Verhaltensveränderungen (Schreckhaftigkeit oder gesteigerte Reizbarkeit)

Falls Ihnen bei Ihrer Katze ein verändertes Verhalten aufgefallen ist, dann suchen Sie bitte sobald wie möglich Ihren Tierarzt auf, damit schlimmeres verhindert und mit einer Behandlung begonnen werden kann. Gerne können Sie auch uns kontaktieren und sich kostenlos von einem Tierarzt aus unserem Team beraten lassen.

 

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  • Keine giftigen Stoffe
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Die Therapie des Gehirntumors bei der Katze

An aller erster Stelle einer Behandlung steht die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens der Katze. Deshalb werden der Katze zur Linderung der Symptome vorerst antiepileptische Substanzen verabreicht.

Durch Kortison kann der Gesundheitszustand der Katze bei einem Gehirntumor für ca. zwei Monate verbessert werden. Dieser Zeitraum sollte unbedingt für eine gezieltere Behandlung genutzt werden. Die Chirurgie, Strahlentherapie und immunologische Therapien sind Behandlungsmethoden die sich bei der Behandlung eines Gehirntumors anbieten.

Durch den chirurgischen Eingriff soll die Tumormasse reduziert werden. Außerdem soll es durch den Eingriff zu einer Linderung der Symptome kommen.

Um Komplikationen, die nach der Operation auftreten können, vorzubeugen, ist in den meisten Fällen eine sehr aufwendige Nachsorge erforderlich.

Die Strahlentherapie wird häufig bei der Behandlung eines Gehirntumors bei der Katze angewendet. In Deutschland gibt es aber nur relativ wenig Tierkliniken in denen eine Bestrahlung durchgeführt werden kann. Normalerweise wird mit der Strahlentherapie eindeutig eine Lebensverlängerung erreicht.

Das Meningeom bei der Katze – ein aktueller Fallbericht

In einer aktuellen Veröffentlichung im Journal of Feline Medicine and Open Reports findet sich ein Bericht von Tierärzten der Veterinärmedizinischen Fakultät Edinburgh über eine 9 Jahre alte Katze mit einem bis in die Nase ausstrahlenden Meningeom.

Diese hatte über 3 Wochen ein lethargisches Verhalten und Schmerzäußerungen gezeigt, ohne dass die Ursache dafür klar war. Normalerweise wuchern Meningeome nicht aus dem Bereich der Gehirns über das sogenannte Riechbein in die Nase und zerstören dabei Knochenstrukturen.

Bei dieser Katze wurden diese Veränderungen in den Untersuchungen im MRT gefunden. Wegen der erheblichen Ausdehnung des Tumors wird in dem Artikel keine Behandlung der Katze nach Feststellen der Diagnose beschrieben. Aber was kann man therapeutisch unternehmen?

Therapie bei einem Meningeom der Katze

Sollten Tumorveränderungen im Gehirnbereich bei einer Katze gefunden werden, muss der behandelnde Tierarzt mit den Besitzern intensiv das weitere Vorgehen besprechen.  Eine chirurgische Behandlung wird nur in seltenen Fällen angegangen werden, da die Ergebnisse bisher insgesamt nicht zufriedenstellend sind.

Eher sollten mit spezialisierten Einrichtungen Möglichkeiten für eine Bestrahlungsbehandlung mit modernsten Geräten besprochen werden. Hier werden oftmals vielversprechenden Therapieerfolge gesehen. Darüber hinaus müssen neben der normalen schmerzlindernden und gewebeabschwellenden Therapie auch Gaben von Weihrauch und CBD (z.B. Omnipet Cannabidiol - thttps://www.ecuphar.de/produkte/omnipet/omnipet-cannabidiol-tinktur/3002) in Betracht gezogen werden.

Eine zusätzliche Hilfe ist die immunologische Behandlung mit dendritischen Zellen. Dazu berät Sie gerne das PetBioCell Team.

Pérez-Accino et al (2019): Feline meningioma with extensive nasal involvement

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