Tumor beim Hund

„Mein Hund hat einen Tumor!“ Sollten Sie auch diese Schreckensnachricht bekommen, wenden Sie sich direkt für eine kostenlose Beratung an uns! Mit dieser Nachricht kommt viel Stress und eine völlig neue, ungewohnte Situation bricht über Sie hinein. Wie sollen Sie mit der Diagnose eines Tumors bei Ihrem Hund umgehen?

Vorgehen bei einem Tumor

Wurde ein Tumor bei Ihrem Hund festgestellt, ist es wichtig, einen Behandlungsplan zu entwickeln der genau auf Ihre Bedürfnisse und die Bedürfnisse von Ihrem Hund abzielt. Das Team von PetBioCell hilft Ihnen dabei, die bestmögliche Behandlung für Ihren Hund zu finden. Wir unterstützen Sie außerdem dabei Tierärzte in Ihrer Nähe zu finden, die Sie in dieser schwierigen Situation begleiten können. Melden Sie sich gerne bei uns. Entweder telefonisch unter 05522-9182581 oder auch per E-Mail!

Durch welche Symptome kann ich merken, dass mein Hund einen Tumor hat?

Sie haben noch keine Diagnose? Tumore machen sich durch unterschiedliche Symptome bemerkbar. Abhängig von der jeweiligen Tumorart  können die für Sie sichtbaren Anzeichen sehr unterschiedlich sein. Bei Tumoren der Haut können Sie verdächtige Hautstellen erkennen und von Ihrem Tierarzt untersuchen lassen. Verdächtige Stellen können beispielsweise Knubbel auf oder in der Haut sein. Oft können auch offene oder entzündete Hautstellen bei Ihrem Hund Anzeichen für einen Hauttumor sein. Eine Gewebeprobe der verdächtigen Stelle kann Ihr Tierarzt nehmen und untersuchen lassen.

Anzeichen von Tumoren in den inneren Organen können häufig nicht direkt erkannt werden. Hier müssen Sie auf unterschiedliche Anzeichen achten:

  • Veränderungen im Verhalten Ihres Hundes, wenn er beispielsweise nicht mehr so aktiv spielt.
  • Probleme beim Kotabsatz oder
  • wenn Ihr Hund weniger frisst
  • können weitere Anzeichen für einen Tumor sein.

Veränderungen im Verhalten wie beispielsweise Gleichgewichtsstörungen können Anzeichen für einen Tumor im Nervensystem (Wirbelsäule, Gehirn) sein. Hier können Röntgen- oder CT-Aufnahmen helfen, die Ursache für diese Symptome zu finden.

Diagnose

Eine finale Diagnose kann nur vom Tierarzt gestellt werden. Mögliche Anzeichen, die Sie bei einer Internetrecherche finden, können zutreffend sein. Entscheidend ist jedoch immer die individuelle Situation und Untersuchung Ihres Hundes. Zu der Untersuchung können zum Beispiel Blutuntersuchungen oder bildgebende Verfahren wie Ultraschall gehören.Um den Tumor selbst genau zu untersuchen, wird je nach Art des Tumors meist eine Biopsie durchgeführt. Dabei wird eine Nadel in das verdächtige Gewebe eingeführt, um eine Probe der Zellen zu gewinnen. Diese Zellen werden anschließend histologisch untersucht. Dadurch kann festgestellt werden, ob und wenn ja, um was für einen Tumor es sich bei Ihrem Hund handelt. Diese Untersuchung ist (bis auf einige wenige Ausnahmen) unabdingbar, um eine Aussage über die Tumorart zu treffen.

Ist der Tumor bösartig oder gutartig bei meinem Hund?

Die Beantwortung dieser Frage ist entscheidend für die weitere Vorgehensweise. Ein Tumor selbst ist erstmal nur eine Vermehrung von Zellen. Es kann sich also auch um eine harmlose Umfangsvermehrung, also einen gutartigen Tumor handeln. Genau genommen handelt es sich zum Beispiel bei Geschwüren und Geschwülsten auch schon um einen Tumor.
Bösartige Tumore (also Krebs) unterliegen anderen Behandlungsmethoden und einem anderen Krankheitsbild als gutartige Tumore.
Durch das bloße Abtasten und Begutachten des Tumors kann kein Tierarzt feststellen, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt. Ältere Annahmen, zum Beispiel dass es sich bei weichen Tumoren immer um einen gutartigen Tumor handelt, konnten in den letzten Jahren wissenschaftlichen widerlegt werden. Einzig und allein eine Entnahme und Untersuchung von Gewebeproben von dem verdächtigen Gewebe kann Aufschluss darüber geben, was für eine Differenzierung bei dem Tumor beim Hund vorliegt.

Behandlung von Tumoren bei Hunden

Je nach Art und Stadium des Tumors eignen sich unterschiedliche Behandlungsmethoden. Bei beispielsweise einem bösartigen Tumor des blutbildenden Systems (etwa das maligne Lymphom), ist eine Operation nicht die Therapie der Wahl. Diese kann aber bei genau zu lokalisierenden Tumoren überaus sinnvoll sein.

Sollte der Tumor des Tieres schon Metastasen gebildet, also sich auf umliegende Organe und Gewebe ausgebreitet haben, kann sich die Behandlung als schwieriger gestalten.

Neben einer OP werden häufig die Chemotherapie oder die Strahlentherapie durchgeführt, um den Tumor beim Hund zu bekämpfen.

Immer mehr Hundebesitzer greifen darüber hinaus zu Immuntherapien wie der dendritischen Zelltherapie. Der schonende, körpereigene und immunologische Ansatz konnte sich bisher bei vielen betroffenen Tieren als erfolgreich herausstellen.

Neben den direkten Behandlungsmethoden spielen auch viele weitere Faktoren bei der Genesung der Hunde eine Rolle. Darunter fällt beispielsweise die Ernährung. Das richtige Hundefutter kann einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden Ihres Hundes haben. Es gibt Nährstoffe, die das Tumorwachstum begünstigen. Daher sollten Sie einen genauen Fütterungsplan mit Ihrem Tierarzt für die Versorgung Ihres Hundes aufstellen. Gerne unterstützen auch wir Sie dabei. Dafür haben wir eine spezialisierte Ernährungsberaterin für Hunde.

Die dendritische Zelltherapie zur Behandlung von bösartigen Tumoren bei Hunden

Bösartige Tumore bei Hunden können in vielen Fällen mit der dendritischen Zelltherapie behandelt werden. Dabei kann diese immunologische Tumorbehandlung entweder nach einer OP eingesetzt werden um das Risiko einer Streuung (Metastasierung) oder eines Wiederauftretens (Rezidiv) zu minimieren. Oder sie kann ohne eine OP eingesetzt werden um die Tumormasse zu reduzieren und so die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Lesen Sie mehr zur dendritischen Zelltherapie für Ihren Hund.

Kosten für die Behandlung eines bösartigen Tumors bei Ihrem Hund

Die Kosten für die Behandlung eines bösartigen Tumors bei Ihrem Hund hängen von unterschiedlichen Faktoren ab und können stark variieren. Abhängig von der Stelle und der Größe des Tumors muss eine aufwendigere oder weniger aufwendige OP zur Entfernung oder Reduzierung des Tumors gemacht werden. Die Kosten für eine OP variieren auch je nach Größe des Hundes. Ihr Tierarzt kann Sie über die Kosten einer OP aufklären und Ihnen möglicherweise ein konkretes Angebot schreiben.

Die Kosten für eine Chemotherapie fangen je nach Tumorart und Größe Ihres Tieres ab rund 1000€ an. Davon sind Fixkosten und die für die Medikamente, um die Nebenwirkungen zu unterdrücken, noch ausgenommen.

Die Kosten für die dendritische Zelltherapie können von Ihrer Tierkrankenversicherung übernommen werden.

Lebenserwartung Ihres Hundes bei einem bösartigen Tumor

Bei Hunden gibt es ähnlich wie beim Menschen viele unterschiedliche Arten einer Tumorerkrankung. Ob es sich bei einer Erkrankung um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt, kann nur der Tierarzt bestimmen. Bleibt eine Erkrankung lange unbemerkt oder unbehandelt ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sich der Tumor zu einem bösartigen Tumor entwickelt. In der Regel gilt: je früher ein Tumor beim Hund entdeckt wird, desto höher ist die Lebenserwartung.

Es gibt verschiedene Behandlungsmaßnahmen, um die Lebenserwartung und vor allem die Lebensqualität des Tieres zu erhalten. Damit Ihr Hund keine Zeit mehr verliert und sich der Tumor nicht noch mehr auf dessen Gesundheit auswirkt, sollte der Behandlungsbeginn nicht hinausgezögert werden.

Wir verstehen, dass Sie sich Zeit mit der Entscheidung lassen wollen, um die für Ihren Hund beste Wahl zu treffen. Für die Lebenserwartung, Lebensqualität und die Prognose Ihres Vierbeiners kann jedoch eine schnelle Entscheidung überlebenswichtig sein.

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