Mastzelltumor beim Hund

Wenn Ihr Hund einen Mastzelltumor hat, dann bietet PetBioCell mit der dendritischen Zelltherapie wahrscheinlich genau die richtige Behandlungsmöglichkeit. Wichtig bei der Behandlung eines Mastzelltumors oder Mastzellentumors (beide Schreibweisen sind gängig) ist, dass Sie so schnell wie möglich nach der Diagnose mit einer Behandlung beginnen. Je früher der Tumor entdeckt wird und je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Prognose und die Lebenserwartung für Ihren Hund. Allgemeine Informationen zum Mastzelltumor beim Hund finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Anders als bei der Chemotherapie oder anderen häufig verwendeten Medikamenten wie Masivet oder Palladia bekämpft die dendritische Zelltherapie nicht die Symptome des Mastzelltumors sondern die Ursache. Neben Mastzelltumoren kann die dendritische Zelltherapie auch bei anderen Tumorarten bei Hunden eingesetzt werden.

Das Ziel von PetBioCell ist es, mit der dendritischen Zelltherapie den Patienten eine Verbesserung der Lebensqualität zu geben und die Lebenserwartung zu erhöhen. Bei PetBioCell können Sie sich kostenlos zu den unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten bei einem Mastzelltumor Ihres Hundes beraten lassen.

PetBioCell bietet die dendritische Zelltherapie für Ihren Hund in Zusammenarbeit mit Ihrem Haustierarzt an, gerne erklären wir Ihnen den Ablauf.

ablaufplan dendritische zelltherapie

Allgemeine Informationen

Mastzellen dienen Ihrem Hund in erster Linie dabei, Entzündungen und Allergien zu bekämpfen. Dabei werden sie durch Reizung stimuliert und aktivieren verschiedene biologische Substanzen (z. B. Histamin, Serotonin, Prostaglandin und proteolytische Enzyme). Mastzellen sind in ihrer Funktion für Ihren Hund also eigentlich überlebenswichtig. Bei einer Überproduktion können sie lebensbedrohlich sein.

Mastzellen stammen von Vorläuferzellen im Knochenmark ab und siedeln sich an vielen Stellen des Körpers an. Sie nehmen also eine wichtige physiologische Funktion ein, da sie sich von den Ansiedlungsbereichen aus an Allergie-, Immun- und Entzündungsreaktionen des Körpers beteiligen.

Der Mastzelltumor oder Mastzellentumor (auch als Mastozytom bekannt), ist eine Ansammlung entarteter (neoplastischer) Mastzellen der Haut oder Unterhaut an Gliedmaßen, Rumpf und Kopf. In selteneren Fällen werden Mastzelltumoren auch der inneren Organe gefunden. Rund 25 Prozent aller Hauttumoren sind Mastzelltumore. Diese können übrigens bei Hunden aller Altersklassen auftreten, wenngleich in der Regel eher ältere Hunde betroffen sind.

Rassendisposition

Auffällig ist das häufige Auftreten bei bestimmten Rassen, welches ein Zeichen für eine genetische Komponente bei der Entstehung von Mastzelltumoren ist. Etwa ein Drittel aller Krebserkrankungen bei Hunden sind Mastzelltumore, wobei vor allem Boxer, Retriever, Dackel, Boston Terrier, die Englische Bulldogge und Berner Sennenhunde eine erhöhte Disposition für diese Erkrankung haben.

Anzeichen für einen Mastzelltumor bei Ihrem Hund

Jeder Hautknoten, den Sie bei Ihrem Hund fühlen, kann potenziell ein Mastzelltumor sein. Das muss aber nicht der Falls sein. Suchen Sie Ihren Tierarzt gemeinsam mit Ihrem Hund bei auffälligen Veränderungen auf. Verdächtige Stellen reichen von knotigen über teigige, haarlose oder mit Haaren bedeckte Knoten bis hin zu nässenden und offenen Wunden. Meist tritt der Tumor in Form von einzelnen Hautknoten auf. Nur bei 11-14 Prozent verteilt sich dieser auf mehrere Stellen (multipler Mastzelltumor) im oder am Körper.

Die Überproduktion von Mastzellen ruft verschiedene Substanzen hervor. Diese können verschiedene Auswirkungen auf den Körper Ihres Hundes oder/und auf einzelne Bereiche des Körpers haben. Zu den möglichen Symptomen gehören also beispielsweise auch

  • Lokale Schwellungen
  • Erbrechen
  • Schocksymptome
  • Juckreiz
  • Blutungsneigungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Magen- und Dünndarmgeschwüre (seltener)
  • Appetitlosigkeit
  • Bauchschmerzen
  • Verändertes Verhalten

Gerne zeigen wir Ihnen weitere Symptome eines Mastzelltumors bei Ihrem Hund auf.

Diagnose des Mastzelltumors beim Hund

Da das Erscheinungsbild des Mastzelltumors so vielfältig ist, sollten Sie eine genaue Diagnose erstellen lassen. Hierbei kommt zum Beispiel eine Feinnadelaspiration in Frage. Hier werden mithilfe einer feinen Nadel an den betroffenen Stellen Zellen entnommen. Diese werden dann mikroskopisch untersucht.

Außerdem kann der Tumor bei einem chirurgischen Eingriff entfernt, pathologisch untersucht und einer histopathologische Differenzierung (Grad I bis III) unterzogen werden.

Der Verlauf des Mastzelltumors beim Hund

Es ist wichtig, zu erfahren, ob der Tumor schon metastasiert hat oder noch nicht. Die Mastzelltumoren Grad II und III sollten außerdem noch im Labor auf die Frage der Malignität weiter untersucht werden. Es gibt die Einteilung in low und high malignant. Hoch maligne Tumoren sind aggressiver und bedürfen, auch wenn sie bei der Erstbeurteilung Grad II sind dringend einer weiteren Behandlung.

Mastzelltumore beim Hund metastasieren in der Regel relativ spät, sie bleiben also zunächst nur an der Stelle wo sie aufgetreten sind und breiten sich nicht auf andere Organe aus. Je höher der Grad des Mastzelltumors, also je aggressiver der Tumor, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor sich in andere Organe ausbreitet.

Mastzelltumore bei Hunden neigen nicht dazu, umliegendes Gewebe zu infiltrieren, sie verdrängen das umliegende Gewebe aber. Ein invasives Wachstum in den Knochen kommt nur äußerst selten vor.

Lebensqualität und Lebenserwartung

Ihr Hund hat eine besonders günstige Prognose auf Heilung, wenn der Tumor bei Grad I und II chirurgisch vollständig entfernt wurde. Bei Grad III liegt eine Metastasierung des Tumors vor und die Rezidivrate, also die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens, ist relativ hoch, die Prognose entsprechend vorsichtig.

Generell kann gesagt werden, desto höher der Grad des Mastzellentumors ist, desto geringer ist die Lebenserwartung und desto schlechter ist die Prognose des Patienten. In späteren Stadien kann es außerdem dazu kommen, dass der Tumor sich auf andere Organe ausbreitet, also Metastasen bildet. Diese verringern die Lebenserwartung und verschlechtern die Prognose für Ihren Hund. Daher ist es wichtig, schnell zu handeln.

Behandlung beim Mastzelltumor beim Hund

Mastzelltumore sollten möglichst durch eine OP entfernt werden. Eine vollständige Entfernung (vollständige Resektion) verbessert die Prognose und reduziert das Risiko eines Wiederauftretens.

Eine Bestrahlungstherapie wird zum Teil nach der chirurgischen Entfernung des Tumors oder bei Veränderungen, die mit einer Operation nicht mehr angegangen werden können, empfohlen. Bitte beachten Sie, dass eine Bestrahlung beim Tier nur unter Narkose in spezialisierten Zentren durchgeführt wird.

Viele Hundebesitzer setzen auch immer mehr auf Immuntherapien - wie zum Beispiel die dendritische Zelltherapie. Darüber hinaus können Mastzellentumore homöopathisch behandelt werden - zumindest ergänzend.

Informationen zur Ernährung bei einem Mastzelltumor beim Hund finden Sie unter: https://www.petbiocell.de/hunde/mastzelltumor/ernaehrung

Behandlung des Mastzelltumors beim Hund mit der dendritischen Zelltherapie

Gern ist PetBioCell ein Forum für die Hundebesitzer, um die Behandlung der an Mastzelltumoren erkrankten Hunde zu besprechen und zu koordinieren. Unabhängig von der Stärke, Intensität und Aggressivität des Mastzelltumors Ihres Hundes, können Sie es Ihrem Hund ermöglichen mit geringstmöglichen Strapazen, den Tumor mit der dendritischen Zelltherapie zu behandeln und die Prognose zu verbessern. Hierzu wird Ihrem Hund eine Blutprobe von Ihrem Tierarzt abgenommen. Wir holen die Blutprobe bei Ihrem Tierarzt ab, kultivieren die dendritischen Zellen und bringen diese zu Ihrem Tierarzt zur Applikation zurück. Dieser Vorgang wird dreimal jeweils im Abstand von vier Wochen gemacht.

Unsere Behandlungsmethode ist besonders schonend und zielt auf eine „Wiederbelebung“ des Immunsystems Ihres Vierbeiners ab. Die Lebensqualität kann so verbessert und die Lebenserwartung erhöht werden - durch körpereigene Zellen.

Kosten

Die Kosten, welche die Behandlung des Tumors mit sich bringt, können variieren. Wird anfangs ein chirurgischer Eingriff vorgenommen, um die Tumormasse soweit es geht zu entfernen, liegen die Kosten in der Regel zwischen 500 und 1200 Euro.

Werden noch andere Behandlungsmöglichkeiten wie zum Beispiel eine Chemotherapie in Anspruch genommen, kommen noch weitere Kosten hinzu. Hier fallen dann je nach Erkrankung, Größe und Gewicht Ihres Hundes wieder rund 1000 bis 1500 Euro hinzu. Fixkosten und die Kosten für die Medikamente sind dabei noch nicht einberechnet.

Die Kosten für die dendritische Zelltherapie für Ihren Patienten können Sie gerne bei uns erfragen. Es fallen keine zusätzlichen Kosten für Medikamente an, die beispielsweise die Nebenwirkungen der Therapie unterdrücken sollen - da es bei unserer schonenden Immuntherapie so gut wie keine gibt. Die einzigen Nebenwirkungen die auftreten, sind meist eine erhöhte Temperatur und eine leichte Abgeschlagenheit. Diese lassen sich jedoch als durchaus positiv zu verzeichnen. Sie zeigen, dass das Immunsystem Ihres Hundes auf die Behandlung reagiert.

Tyrokinasehemmer

Diese Wirkstoffklasse (c-kit-Hemmer) wirken auf eine genetische Veränderung (Mutation), die bei Mastzelltumoren gefunden wird. Masivet® (Masitinib) und Palladia® (Toceranib) sind Wirkstoffe, die für diesen Zweck zugelassen sind. Es wird von Patientenbesitzern von relativ vielen Nebenwirkungen berichtet.

Fallbeschreibung - Mastzelltumor am Bein

Wir haben den Fall von unserer Patientin Chenny festgehalten und exemplarisch dargestellt: https://www.petbiocell.de/hunde/mastzelltumor/fallbeispiel

Bilder zum Mastzelltumor beim Hund

Wir sammeln für Sie unterschiedliche Bilder zum Mastzelltumor beim Hund.

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Mastzelltumor an der Unterlippe

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