Melanom beim Hund

Falls Ihr Hund an einem Melanom erkrankt ist und Sie sind auf der Suche nach einer schonenden Behandlungsform? PetBioCell bietet Ihnen die Immuntherapie aus körpereigenen, so genannten dendritischen Zellen, an.

Für Ihren an einem Melanom erkrankten Hund ist es wichtig, dass Sie sich schnell für eine Therapie entscheiden. Je früher Ihr Hund in Behandlung kommt, desto besser fällt die Prognose aus.

Allgemeine Informationen zum Melanom beim Hund finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Auftreten des Melanoms bei Hunden

Es gibt bestimmte Rassen, bei denen im Alter häufiger ein Melanom vorkommt. So genannte Rassendispositionen sind bei verschiedenen Terrierarten (z.B. Airedale Terrier), Schnauzern, Pudeln und Spanieln bekannt. Bei diesen Rassen können Melanome also häufiger vorkommen als bei anderen Hunderassen.

Melanome werden häufig an den Gliedmaßen (an den Beinen), dem Rumpf, im Kopfbereich und Hodensack der Hunde gefunden. Häufig ist der Tumor auch im Bereich des Übergangs zwischen Haut und Mundschleimhaut zu finden, beispielsweise an den Lefzen oder in der Maulhöhle. Weiter werden Melanome unter anderem im Bereich des äußeren oder inneren Auges beobachtet, wie etwa an den Augenrändern.

 

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Symptome für ein Melanom bei Ihrem Hund

Symptome, die auf ein Melanom hinweisen können, treten hauptsächlich auf der Haut eines Hundes auf. Daher sollten sowohl Stellen, die aussehen wie Muttermale als auch auffällige Stellen wie beispielsweise Knubbel oder offene Wunden, beobachtet und unbedingt von einem Tierarzt untersucht werden. Eine frühe Diagnose der Anzeichen bei Ihrem Hund ist wichtig, da das Melanom zu den Tumorarten gehört, die sehr schnell in andere Organe streut.

Bei Melanomen im Maul beim Hund können auch weitere Symptome auftreten:

  • Mundgeruch
  • Zahnfleischbluten
  • Verändertes Fressverhalten.

Sollten Sie eines dieser Symptome beobachten, sollten Sie eine Kontrolluntersuchung bei Ihrem Tierarzt vereinbaren.

Diagnose des Melanoms beim Hund

Um festzustellen, ob Ihr Hund an einem Melanom leidet, können folgende Untersuchungen gemacht werden:

  • Biopsie: Durch die Entnahme einer Gewebeprobe kann festgestellt werden, ob es sich um ein harmloses Muttermal oder ein malignes Melanom handelt.
  • Untersuchung der Lymphknoten: Melanome beginnen schon ab einer geringen Größe an, zu streuen. Deshalb sollten die lokalen Lymphknoten untersucht werden und ggf. dort auch eine Gewebeprobe genommen werden.
  • Röntgenbild: Um Ihren Hund auf bereits vorhandene Metastasen zu untersuchen kann ein Röntgenbild gemacht werden. Hier wird sich vor allem die Lunge angeschaut.

Wenn Sie sich unsicher sind, wie das Ergebnis der Biopsie zu beurteilen ist oder wie Sie bei dem Verdacht auf ein Melanom bei Ihrem Hund vorgehen sollen, sprechen Sie einfach die Experten von PetBioCell an. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir die Optionen für eine sichere Diagnosestellung.

Der Verlauf einer Erkrankung mit einem Melanom beim Hund

melanom hund

Verdacht auf ein Melanom beim Hund

Ein Melanom beim Hund ist in den seltensten Fällen infiltrativ. Allerdings ist die Rezidivrate (das Wiederauftreten des Melanoms) sehr hoch. Das heißt, dass trotz einer erfolgreichen Behandlung, die Wahrscheinlichkeit einer Wiederkehr des Tumors immer noch besteht.

Dadurch, dass Melanome sich nur schlecht mit Nährstoffen versorgen können, fangen sie schnell an zu wandern (Bildung von Metastasen) und sich in gut durchbluteten Organen anzusiedeln. Dabei ist sehr häufig die Lunge betroffen. Falls bei Ihrem Hund ein Melanom diagnostiziert wird, sollten Sie auch die Lungen nach möglichen Metastasen untersuchen lassen.

Die Behandlung des Melanoms beim Hund

Die Therapie der Wahl bei einem malignen Melanom beim Hund ist eine Kombination aus chirurgischer und medikamentöser Behandlung. Je nach Lokalisation des Tumors kann es jedoch schwierig sein, das Melanom ganzheitlich zu entfernen und dabei gleichzeitig genügend gesundes Gewebe um den Tumor herum zu erhalten. Zusätzlich zur OP kann auch eine Strahlenbehandlung durchgeführt werden.
Mittlerweile werden auch Immuntherapien wie die dendritische Zelltherapie zusätzlich durchgeführt, um den Tumor nachhaltig zu bekämpfen, das Tumorwachstum zu hemmen und das Immunsystem des Hundes zu stärken.
Die Chemotherapie weist bisher leider keine großen Erfolge bei der Behandlung von malignen Melanomen bei Hunden auf.
Folgende Vorgehensweisen sind im Rahmen der Therapie gängig und möglich:

  1. Vollständige Entfernung des Melanoms, Lymphknoten noch nicht betroffen und keine Metastasen vorhanden:
    Das ist die beste Ausgangssituation. Es bedarf nicht unbedingt einer Nachbehandlung, eine solche kann aber präventiv vorgenommen werden, auch wenn keine unmittelbare Bedrohung von gestreuten Zellen vorliegt.
    1. Bestrahlung: Hat keinen Einfluss auf mögliche Metastasierung und ist nicht notwendig.
    2. Dendritische Zelltherapie: Kann helfen, das Risiko einer Metastasierung des Melanoms zu reduzieren. Die dendritische Zelltherapie wird das Immunsystem gestärkt, welches dazu angeregt wird, eigenständig gegen im Körper verbliebene Tumorzellen vorzugehen.
  2. Vollständige Entfernung des Melanoms, Lymphknoten sind betroffen aber keine Metastasen vorhanden:
    Die lokalen Lymphknoten sollten entfernt werden. Eine Nachbehandlung ist sinnvoll, da Grund zur Annahme besteht, dass sich verbleibende Tumorzellen im Körper befinden.
    1. Bestrahlung: Wirkt nur lokal und hat keinen Einfluss auf das Bilden bzw. Verhindern von Metastasen im Körper. Findet keinen gezielten Einsatz, wenn die Lymphknoten entfernt werden.
    2. Dendritische Zelltherapie: Durch die schonende Immuntherapie kann die Wahrscheinlichkeit reduziert werden, dass sich Metastasen bilden. Für den größtmöglichen Erfolg sollte die dendritische Zelltherapie direkt im Anschluss nach der Diagnose und der Operation begonnen werden.
  3. Keine vollständige Entfernung des Melanoms aber noch keine Metastasen: Das Risiko von Metastasen oder des erneuten Wachsens des Tumors ist sehr hoch. Eine Folgebehandlung sollte unbedingt durchgeführt werden.
    1. Bestrahlung: Die Strahlentherapie kann lokal auf die verbleibenden Tumorzellen angewendet werden. Eine Metastasierung wird so allerdings nicht verhindert.
    2. Dendritische Zelltherapie: Kann sowohl unterstützend bei der Bekämpfung der lokalen Tumorzellen als auch möglicher Metastasen wirken.
  4. Keine vollständige Entfernung des Melanoms und bereits vorhandene Metastasen: Hierbei handelt es sich um die schwierigste Situation. Bevor eine Behandlung durchgeführt wird, sollten die Lebensqualität und der Allgemeinzustand des Hundes überprüft und abgewägt werden, ob eine Therapie überhaupt sinnvoll ist.
    1. Bestrahlung: Da schon Metastasen vorhanden sind, empfiehlt sich die Strahlentherapie nur bedingt. Diese ist aufgrund ihrer lokalen Beschränkung nicht effektiv genug.
    2. Dendritische Zelltherapie: Zur Unterstützung und „zum Ankurbeln“ des Immunsystems kann die dendritische Zelltherapie durchgeführt werden. So kann die Lebensqualität des Hundes stabilisiert und sogar erhalten werden.


Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Vorgehensweise für Ihren Hund die Beste ist oder Sie Fragen zur Vorgehensweise haben, sprechen Sie uns gerne an. Unsere Experten von PetBioCell sind dafür da, Ihnen alle Fragen zu beantworten. Gemeinsam überlegen wir uns, welche Behandlungsmethode für Ihren Liebling am meisten Sinn macht.

Die Lebenserwartung Ihres Hundes

Die Lebenserwartung bei Hunden die an einem malignen Melanom erkrankt sind ist in vielen Fällen sehr gering. Da das maligne Melanom zu den bösartigen Tumorerkrankungen beim Hund gehört und dazu neigt, bereits im frühen Stadium Metastasen zu bilden. Das bedeutet, dass sich der Tumor sehr schnell über die Lymph- und Blutbahn im restlichen Körper verbreitet und so die Lebenserwartung des Hundes reduziert.
Jedoch spielt die Lage, die Größe und das Stadium des malignen Melanoms bei der Behandlung und somit auch für die Lebenserwartung eine große Rolle. Denn das maligne Melanom kann an verschiedenen Stellen der Haut, aber auch im Maul des Hundes auftreten.
Ist der Tumor größer als 2 cm, dann liegt die Überlebensrate des Hundes bei ungefähr 200 Tagen. Hat der Tumor jedoch eine geringere Durchschnittsgröße als 2 cm, dann liegt die Lebenserwartung bei ca. 500 Tagen. Es ist also wichtig, dass das maligne Melanom bei Hunden frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt wird.
Bei einer Erkrankung am malignen Melanom ist der erste Behandlungsschritt in den meisten Fällen ein operativer Eingriff, der der Entfernung des Tumors dient. Bei Tumoren die aufgrund Ihrer Lage schwer zu erreichen sind, sollte weiterhin versucht werden, so viel Tumorgewebe wie möglich zu entfernen. Auch nach vollständiger Entfernung des Tumors besteht die Gefahr, dass sich noch weitere Tumorzellen im Körper des Hundes befinden. Um diese zu zerstören und die Rezidivierungsrate (Wiederauftreten) zu senken, sollte unbedingt eine Anschlusstherapie durchgeführt werden. Denn nur so können Sie sicherstellen, dass die Lebensqualität und Lebenserwartung Ihres Hundes erhalten bleibt.
Unabhängig davon ob Ihr Hund an einem malignen Melanom oder an einer anderen Tumorart erkrankt ist, kann die Lebenserwartung nur erhalten oder gesteigert werden, wenn rechtzeitig mit der Behandlung begonnen wird. Denn je länger das Tier unbehandelt bleibt, desto mehr Zeit hat der Tumor zu wachsen und sich negativ auf die Gesundheit und somit auch auf die Lebenserwartung Ihres Hundes auszuwirken. 

Melanom Vakzine Oncept

In den letzten Jahren wurde in den USA und auch im europäischen Ausland die Oncept Vakzine als eine mögliche Behandlungsmöglichkeit für erkrankte Hunde bekannt. Die Experten von PetBioCell wurden öfter zu dieser Therapie befragt. Bei Oncept handelt es sich um ein Vakzin, das aus menschlichen Genen produziert worden ist. Sie finden Informationen über ONCEPT unter www.petcancervaccine.com
Nach neuesten Veröffentlichungen scheint ONCEPT aber eher einen negativen Effekt für den an Melanom erkrankten Hund zu haben. Nach der Veröffentlichung von Ottnod et. al. (2013) hatten Hunde, welche die Vakzine erhielten, keine Verlängerung der krankheitsfreien Zeit oder der mittleren Überlebenszeit. Der Ansatz von PetBioCell (mit einer körpereigenen dendritischen Zelltherapie für das erkrankte Tier) zeigt dagegen deutlich positivere Ergebnisse in Bezug auf Lebensqualität und Überlebenszeit.

Behandlung des Melanoms mit der dendritischen Zelltherapie

Wenn Sie sich für die dendritische Zelltherapie entscheiden, können Sie so die Lebensqualität steigern und die Lebenserwartung Ihres Vierbeiners verbessern. Bei dieser Therapiemethode können Sie ihr Tier bei Ihrem Haustierarzt in gewohnter Umgebung behandeln lassen.
Dabei zielt die dendritische Zelltherapie darauf ab, das Immunsystems Ihres Hundes so aufzubauen, dass die Krebszellen des Melanoms angegriffen und zerstört werden. So wird das Immunsystem auf die Krebszellen aufmerksam gemacht, egal wo diese sich im Körper befinden - also auch, wenn die Zellen schon in andere Organe gewandert sind. Somit würde der Körper Ihres Hundes die restlichen Tumorzellen des malignen Melanoms gezielt angreifen und bei Bildung neuer Tumorzellen reagieren und diese stoppen. Ziel der Behandlung ist die Verbesserung der Lebensqualität und eine Verlängerung der Lebenserwartung.

 

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